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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1906-01-01 · IV. 1906 - 5667 (1906) · page 432

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IV. 1906 - 5667 (1906)
Date
1906-01-01
Page
– (sequence 432)
Language
German
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…/3486266-3486273--1558-3487920
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;309 In Sachsen kamen Judenaustreibungen 1430, 1493, 153T oder kurz danach und 1592 vor. Der Name Sax, der 1595 in Krakau, 1630 in Lissa, 1705, 1725 und 1742 in Posen sich findet, wird wohl auch auf dieses Stammland Bezug haben *)• Die Namen sächsischer Städte E r f u r t, N a u m b u r g und Mühl־ hause 11, deren Träger polnische Juden waren, sind ein weiterer Beweis für ihren Ursprung. In Schlesien verjagte man die Juden 1453 tmd 1454 und der Kaiser wies sie um das Jahr 1600 aus fast allen Gemeinden aus. Nur Zülz und Hotzenplotz konnten durch grosse Summen, zu denen die Vierländersynode und die Judenschaften von Böhmen und Mähren beitrugen, ihr Aufenthaltsrecht behaupten. Schlesische Ortsnamen finden sich nun mehrfach bei Juden Polens * 1 2 3). In Hessen fand 1295 eine Judenverfolgung und 1524 eine Judenaustreibung statt, die allerdings wieder rückgängig gemacht wurde. Hessische Ortsnamen begegnen uns b^i polnischen Juden (siehe unten) קורבייל שחיבר ותיקן ויסד ספר עץ חיים ואני הכותב שביעי הקטן והיה די; זה קבלה להן איש מפי איש. Dieser Akiba scheint mit dem 1510 aus Braunschweig ausgewiesenen (Monatsschrift a a. O., Ackermann a. a. O. S. 52) identisch zu sein, wonach üie Darstellung bei Ackermann zu ergänzen wäre. 1) Levy, Gesch. der Juden in Sachsen, Berlin 1901, S. 34, 11 צמה דוד S. 64b, Rabbinowitz-Grätz Vll 224 Anm. 3, 51 Anm. 2, meine Gesch. d. Jud. in Lissa S. 4, Steinschneider, Catal. Bodlej. S. 3007, Posener Gemeindebujh Nr. I S. 57a, Jahrbuch der jüd.-liter. Gesellsch. 111 83 Anm. 2, זעקת שבר a. a. O. S. 13; Zunz, ges. Sehr, lli 386 sagt ז ק ..welches in einzelnen Fällen der Ursprung des heutigen ״Sachs“ ist. Zu der dortigen Liste der ז״ק könnten noch nachgetragen werden Jehuda Lob b. Simon ז״ק ז״ל, der am 25. Ijarl63ö als grosspolnischer Landesvorsteher zeichnet (Pos. Sef. hasichr. 111 155[159]a), Jacob b Joel ז״ק in Posen (Dubnow 8.261ם׳היובל) und die Familie des Schneidemühler Rabbiners (1681) R. Menachem Nachum ז״ק (Brann, Gesch. der Rabb in Schneidemühl, Breslau 1894, S. 19). Ueber R. Abr. זבש, um 1480 in der Lombardei, s. Michael, Or ha־Chajim Nr. 33, Schalom Sachs 1387 in d. Oberlau sitz s. Brann, Gesch. der Juden in Schlesien 11 76. Vgl. Ztschr. für die Gesch. d. Jud.An Deutschl. 1 183, 188. 2) Schl. Provinzialbl, Breslau 1804, S. 416, Rabbinowitz, hebr. Uebers. der Grätzschen Gesch. Vll 353 Anm. 1, Anh. S. 30 f. 3) Hochhuth, Chronik von Eschwege S. 155—158, Rabbinowitz-Grätz a. a. 0. S. 224.

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