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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1906-01-01 · IV. 1906 - 5667 (1906) · page 302

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IV. 1906 - 5667 (1906)
Date
1906-01-01
Page
– (sequence 302)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486273--1428-3487790
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179 unweit Ksib, im Gebiete von Acco, zu unterscheiden. כר״״ רבתא ist 8 Kilom. von Paneas entfernt. Schwarz will בירי רבתא lesen und vermutet dieses unweit des bachr el Chule (ימא דסמכי); ferner תפנים, dessen Korrumpierung er nicht moniert, hält er für Daphne (Difne), 2J/2 Kilom. südlich der Stadt דן, zwischen dem Flusse דן und dem Flusse Chasbani. Dem pflichtet auch Neubauer bei. Doch abgesehen davon, dass ihre Vermutungen immer nur auf den Gleichklang der Namen gegründet sind und auf die innere Wahrscheinlichkeit gänzlich verzichten, beachten sie nicht, dass das ganze Gebiet der fruchtbaren חולתא-Ebene, in der zweimal jährlich gesät wird und der rote Reis üppig gedeiht, zu der breiten nördlichen Zone gehört, welche die heimkehrenden Exulanten nicht heiligten. So wird auch im Jeruschalmi Challah TI der Reis von חולתא erwähnt, der frei von Demai ist, weil er im Gebiet nördlich von Ksib wächst. — Hildesheimer hält נדריי רבתא דפנים ebenfalls für zwei Orte, und zwar בוריי רבתא für Ch. Kureiyeh (2V2 Wegstunden nordöstlich von C11. Kura, das er mit מלתא דכור seiner Lesart identifiziert) und für תפנים liest er תבנית, in welchem er Tibnin vermutet. Doch auch er übersieht, dass Aita Schab, Ch. Kura, Ch. Kureiyeh und Tibnin zu der breiten Zone nördlich von Ksib gehören, welche die heimkehrenden Exulanten nicht heiligten. .ספנתא ספנתא (nach dem Sifrö) liegt am Fusse des Chermon im Westen und entspricht der heutigen Ruinenstätte זפיני, Sefine. Das Terrain gehört heute einem Araber aus dem Stamme der Drusen. (In meinem noch ungedruckten Werke spreche ich ausführlich über diesen Ort, der zur Grenzlinie des heiligen Landes gehört.) Schwarz spricht nicht über ספנתא, Neubauer vermutet einen Ort am bachr el Chule, das in einer korrumpierten Lesart auch ים של סופני genannt wird; doch richtet sich diese Hypothese, die sich auf eine fehlerhafte Lesart stützt, selbst. Hildesheimer bringt die Lesart סנפתא der Tosefta und des Jeruschalmi und פפנתא des Sifrö. Er vermutet entweder Suana, 3/4 Meilen nordöstlich von Tibnin, oder Ter Sibne, nordwestlich von Tibnin. Auch hier erkennt er nicht, dass Ter Sibne und Tibnin mitten in der nicht geheiligten nördlichen Zone liegen.

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