Mannheim
Compact Memory

Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1905-01-01 · III. 1905 - 5666 (1905) · page 92

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
III. 1905 - 5666 (1905)
Date
1905-01-01
Page
– (sequence 92)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3486266-3486271--0837-3487198
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

9 entity mentions

29 Wissenschaften glücklich vereinigte"), hatte dennoch die königliche Regierung, die bereits Mai 1824 durch Circularreskript eine totale Reform des jüdischen Unterrichtswesens und dieErrichtung jüdischer Elementarschulen für Posen gemäss den Vorschriften für die gesamte preussische Monarchie angeordnet und herbeigeführt hatte, im Jahre 1825, wohl infolge wiederholter Beschwerden gegen den Talmudunterricht aus der Mitte der Posener Gemeindelrtu), denselben ת׳ II 52 R. Israel Goldschmidt, Rabbiner in Borek, Witkowo und später Dajan in Krotoschin, siehe auch 117 ,31 ת׳ מר״ם und Heppner a. a. 0.319. ת׳ II 54 R. Menachem ben R. Chajim Auerbach aus Lissa, Rabbiner in Ostrowo, Vater des Koniner Rabbiners R. Zwi Hirsch fs. Jahrbuch 11 S. 42, Anm. 21 und Lewin a. a. 0. S. 234). 'ת II 57 R. Benjamin Seeb, Rabbiner in Stawisk bei Lomsa, erwähnt auch in .36 המדת ש^מוז ת' II 72, 89,91 R. Jakob Salomo, Rabbiner in Filehne (?); siehe aber auch Landshut, תדדות אנשי שם S. 111 über Jakob Moses. ת׳ II 98 R. Mosche Feilchenfeld, einer der hervorragendsten Talmudisten der Provinz, Rabbiner in Santomischel und Rogasen, starb Adar 1872, 87jährig; Lewin a. a. 0• S- 250. 'ת II 107 R. Israel Hirsch Selka, Rabbiner in Obersitzko, starb Cheschwan 1827. ת׳ II109 R. Ariel Lob ben Mosche, Rabbiner in Fordon, starb Tischri 1821. ,ת II 112 R. Ephraim Halevy, Rabbiner in Kollo, auch erwähnt in ..67 חמדת ש^מד ת׳ II 148 R. Mosche ben Secharja Mendel, um 1833 Rabbiner in Rogasen. ח״ח Nr. 17 R. Jakob ben R. Salomo Halevy ausGrätz, zuerst Dajan in Posen, 1813—1822 Rabbiner in Schneidemühl, s. Brann a. a. O. S. 123. דו״ח Nr. 10 Isak Halevy aus Krotoschin, auch im Französischen gebildet, Rabbiner in Bomst, später in Dobrzyca, Pinne und Schildberg, Vater des Lexikographen Professor Levy (s. Text) und des Amtsgerichtsrats Levy in Beuthen, starb 1858. ") Siehe Lippmann a. a. O. S. 19 ff., Bloch a. a. O. S. 23. 100) In der Beschwerdeschrift vom 5. Juni 1822 gegen den Gemeinde- Vorstand an die Regierung heisst es: ״In unsere Schule kann ein Vater, der es mit seinen Kindern gut meint, diese vernünftigerweise nicht schicken. Unsere Lehrer wissen nichts als die Lehre des Talmud Wissenschaftliehe Bildung verstehen sie gar nicht. Es wäre vielmehr zu wünschen, dass die Lehrer mit den Lernenden die eingenommenen Stellen wechselten.“ In der Beschwerde vom 9. Juli 1822 heisst es: ״Der Talmud ist uns sehr achtenswert, aber unsere Kinder brauchen mehr, wenn sie mit dem jetzigen Zeitalter fortschreiten wollen.“ Sie beantragen darum eine Kom-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.