Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- II. 1904 - 5665 (1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 187)
- Language
- German
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183 ״punkt vorhanden ist. Dann wird es ihm so sehr zur vollendeten ,,Tatsache, dass er darauf in längeren Sophistereien baut und be- ״bauptet, dass wir nirgends finden, dass E. Mana II mit E. Chija ,,bar Abba, E. Seira und E. Samuel bar Jizchak verkehrte; dass ״E. •Seira der Lehrer des Lehrers E. Manas II war und dass ״nirgends zu finden sei, dass E. Mana ihn gesehen habe. Und ״nach all diesen Erwägungen führt ihn dann sein Weg dazu, die ״Zeitenfolge der Geschlechter zu verwirren und zu behaupten, dass ״es sich nicht um E. Jehuda Nessia II, sondern E. Jehuda Nessia I ״handle, welch letzterer im Jahre 4073, zur Zeit E. Chijas bar ״Abba und E. Se'iras, starb. ״Aber wozu alle diese Sophistereien? Wusste denn Franke ״nicht, dass E. Mana TI hier nirgends erwähnt ist? Er konnte ״keine Beziehungen zu E. Jehuda Nessia II haben, der zur Zeit ״E. Jochanans und Eesch Lakischs lebte, jünger als sie war und ״in Wirklichkeit zur ZeitE. Chijas bar Abba und E. Sei’ras, der ״Schüler E. Jochanans, starb. .,Die^Ausftihrungen des Jeruschalmi liegen auf der Hand. ״Als E. Juda Nessia starb, rief E. Jannai aus. heute gilt kein ״Priestertum“. Denn in Wirklichkeit starb E. Jehuda Nessia T ״bereits im Jahre 3990=230, 80 Jahre vor der Zeit, die dafür ״Frankel festsetzte, und nur bei seinem Tode gehörte E. Jannai, ״der Lehrer E. Jochanans, bereits zu den Ersten des Geschlechtes ״so dass man auf seinen Befehl obige Bekanntmachung erlassen ״konnte. Be;m Tode Eabbis dagegen gehörte E. Jannai zu ״den Jüngeren; wir finden daher im ganzen Talmud keineVer- ״handlung.^wischen ihm und Eabbi. Damals lebten jene Gelehrten, ״deren wir im folgenden Erwähnung tun werden. ״Als E. Jehuda Nessia, Enkel des E. Jehuda Nessia, starb, ״stiess E. Chija bar Abba den E. Seira ־ Da war es R. ,.Jehuda Nessia TI. wie wir es bereits dargetan haben und noch ,,dartun werden.“ Wir sind zu Ende. Was wir am Anfang betonten, das wird dem Leser zur Ueberzeugung geworden sein, dass Bacher kein einziges Prinzip aus Halevys genialem Werk angegriffen habe, sondern dass seine Einwendungen immer nur einzelne Be־ weise, ja oft nur nebensächliche Bemerkungen Halevys betreffen. Aber auch alle diese Einwendungen erwiesen sich uns als un-