Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- II. 1904 - 5665 (1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 149)
- Language
- German
- Belongs to
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״Jirmijahs fast floss in Palästina dahin; er kam dorthin noch in ״sehr jungen Jahren, zur Zeit R. Jochanans, und blieb dort bis ״zum Ende seines Lebens; er starb, nachdem das Geschlecht ״R. Seras zu Ende war und er lebte sogar noch zur Zeit R. .,Jehuda Nessias III, wie wir es noch dartun werden . . . 31. ״S. 369 u. flg Halevy bemüht sich auf sonderbare Weise zu beweisen, dass der Name ארסקינס nicht nur Ursicinus, den wohlbekannten Feldherrn des Gallus, bezeichne, sondern dass mehrere römische Generäle, Unterdrücker der Juden Palästinas, existierten, welche diesen Namen führten, obwohl die Geschichte von ihnen nichts weiss. Die talmudischen Texte sagen ebenfalls nicht aus, dass es mehrere Ursicinus gab.“ Die Tat des Ursicinus war eine geringfügige, zu ihrer Ausführung war daher keine bekannte Persönlichkeit nötig, sondern es konnte sie jeder beliebige Unterfeldherr ausführen. Es führte sie einer aus, der zufällig Ursicinus hiess, die Weltgeschichte braucht seinen Namen nicht der Nachwelt zu hinterlassen. Der wohlbekannte Feldherr des Gallus kann hier nicht gemeint sein, denn seine Zeit fällt, wie im Dorot Harischonim ausführlich bewiesen wird, nicht in die Zeit der Ereignisse. 32. ״S- 371. Halevy identifiziert die Frage, welche nach Jeruschalmi Megilla 73a— b die Einwohner von Sennabaris an Jona und Jose richteten, mit derjenigen, welche nach Gittin 60a die Einwohner von Galliläa an Helbo richteten, welche dieser dem Jizchak Nappcha zur selben Zeit wie eine andere liturgische Frage vorlegte, und welche dieser Gelehrte seinerseits in die Schule brachte. Es gibt keinen Grund für die Identifizierung. Durch die genannten Autoritäten sieht man, dass die Fragen verschiedenen Epochen angehören. Es kann sich hier nicht um zwei verschiedene Traditionen desselben Falles handeln.“ Was Bacher hier behauptet, entspricht nicht der Wirklichkeit; alle genannten Autoritäten haben zu derselben Zeit gelebt. Im Jeruschalmi wird berichtet, dass R. Jona und R. Jose gefragt wurden, im Babli wird es von R. Chelbo erzählt. Es handelte sich eben um ein Ereignis von allgemeiner Bedeutung. Selbst Frankel zählt alle zu einem, nämlich dem vierten Geschlechte. 10