Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- II. 1904 - 5665 (1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 138)
- Language
- German
- Belongs to
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134 אמר ליה. Der erste Einwurf hat zum Autor R. Elasar, der zweite, welcher die auf den ersten gegebene Antwort zurückweisen soll, würde von R. Abba sein, als wenn R. Abba sich einfach an die Stelle R. Elasars gesetzt hätte. Allein in Wirklichkeit war es R. Abba, der den ersten Einwurf gemacht und auch einen zweiten gegen die Antwort des R. jirmijah gerichtet hatte. ר' אלעזר in unserem Text kommt aus ר, אבא =) ר ׳א) infolge einer falschen Auflösung der Abbreviatur. Ich bemerke nebenher, dass die auf den zweiten Einwurf gegebene Antwort noch von R. jirmijah ist; denn der Name R. Abin, welcher sich nach אמר ליה befindet, ist irrtümlich aus dem folgen, den Satze (מחיב ר' אבין) genommen worden. Das Münchner Manuskript hat nur אסר ליה, dessen Subjekt natürlich nur der Autor der ersten Antwort sein kann, nämlich jirmijah. Halevy weiss keine anderen Beweise bei׳ zubringen, um persönliche Beziehungen zwischen jirmijah und diesen dre älteren Autoritäten herzustellen.“ Das versteht sich; wenn man alles im Talmud streicht, daun stellt es niclit dort. Wozu aber soll hier gestrichen werden? Um zu verhüten, dass Bacher und Frankel sich geirrt habe! Uns dünkt, dasses weit besser wäre, dass Bacherseine eigene Meinung corrigierte, als im Talmud; denn wenn man überall da, wo Frankel, Grätz, Weiss und ihre Nachbeter geirrt haben, im Talmud corrigieren wollte, so müsste man auf jedem Blatt im Talmud corrigieren; das wäre aber zu viel. Es ist weit besser, wenn die Herren in ihren Werken änderten. Was heisst das, wenn Bacher sich ausdrückt, ,,dass er bei züglich dessen, was Halevy über die Beziehungen zwischen R. Jirmijah und R. Jochanan spricht, gezeigt habe, dass der Beweis falsch sei“. Was hat er gezeigt? Er hat willkürlich das אפר ר'ירמיה אמר ר׳ יוחנן in אמר ר׳ ירמיה אמר ר' חייא בר אבא אמר ר' יוחנן geändert. Wenn man mit Derartigem schon dargetan haben will, dass etwas nicht bewiesen sei, so gibt es überhaupt keine Möglichkeit, etwas zu beweisen; denn willkürlich ändern und redigieren kann man bei jedem Beweis. Und das alles tut Bacher, um zu zeigen, dass Frankel sich nicht geirrt habe;, wie wenig aber Frankel über R. Jirmijah und sein Leben in Palästina gewusst hat, das geht, um von allem anderen zu schweigen, schon aus dem einen hervor, das wir beliebig aus dem D. H. herausgreifen. Frankel glaubt, dass R. Jirmijah erst in vorgerückten Jahren nach Palästina kam und zweifelt sogar, ob er noch den R. Abahu dort vorgefunden habe; er führt eine einzige Stelle aus dem Seder Hadorot an, die scheinbar dartun soll, dass er noch R. Abahu vorgefunden habe.