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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1904-01-01 · II. 1904 - 5665 (1904) · page 135

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
II. 1904 - 5665 (1904)
Date
1904-01-01
Page
– (sequence 135)
Language
German
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״umsomehr jener Beweise, die sie für gut befanden, in ihrem ״Busen zu bewahren. ״Aber alle diese Worte sind nur dazu angetan, den Leser ״zu verwirren, und zweifellos hat R. Scherira recht, denn der- ״artige Behauptungen kann man nicht aus sich heraus aufstellen, ״sondern er muss sie sicherlich in den Aufzeichnungen der ״Geonim gefunden haben. ״Allein, wenn auch R. Scherira recht hat, dass im Jahre 599״ R. Jochanan und R. Eiasar in einem Jahre starben, er- ״reichte es doch noch R. Eiasar, dass er schon zu Lebzeiten R. ״Jochanans dessen Platz in der Metibta zu Tiberias ausfüllte; es ״war dies in der Zeit nach dem Tode Resch Lakischs, als R. Jocha- ״nan schon sehr alt war und er aus Gram über den Tod Resch ״Lakischs und wegen grosser Schwäche nicht ins Lehrhaus ״gehen konnte. S. Jer. Megilla I, 11.“ Soweit Halevy. Ausführlicher über den Gegenstand zu sein, ist nicht möglich. 27. ״S. 312. Halevy indentifiziert Isaak ben Eleazar, welcher im vierten Jahrhundert in Cäsarea blühte, mit Isaak ben Eleazar, welcher die in Moed Katan 25b erhaltene Leichenrede auf Jochanan hielt. Allein das ist chronologisch unmöglich. Es muss einen älteren Isaak ben Eleazar (in Tiberias) gegeben haben, welchen man anderwärts wiederfindet (s- Agada der palästinensischen Amoräer III p. 718).“ Bacher verfährt hier wieder in derselben Weise, wie so oft. Wegen des Irrtums, in dem er sich, Frankel nachfolgend, hinsichtlich der Chronologie der palästinensischen Amoraim befand, sah er sich gezwungen anzunehmen, dass es zwei R. Jizchak b. Elazar gab, weil Beziehungen zwischen Jizchak ben Elazar und Chija bar Abba, Ammi und Jizchak Nappcha Vorkommen (s. Ag. der pal. Amor III, S. 718). Nun stellt aber Halevy die Chronologie anders dar und die von Bacher aufgestellte, vermeintliche Schwierigkeit fällt fort. Es gab nur einen Jizchak ben Elazar und die Beziehungen zu den Gelehrten fallen genau in die Zeit, die von Halevy für ihn eruiert wird. Statt dass Bacher freudig zugesteht, dass er sich geirrt habe, da er ja selbst einsieht, dass nach den Forschungen Halevys die Schwierigkeit, auf die er gestossen ist, fort-

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