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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1904-01-01 · II. 1904 - 5665 (1904) · page 68

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
II. 1904 - 5665 (1904)
Date
1904-01-01
Page
– (sequence 68)
Language
German
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64 Posener Dajonim der greise R. Hirsch Skag44) und namentlich E. Jakob Calvary 45). Unter den mit R. Akiba schriftlich verkehrenden Rabbinern des Auslandes ragen noch besonders hervor der bekannte Rabbiner zu Grodno, R. Benjamin Broda46), und der geschätzte Rabbiner zu Bialystok, R. Mosche Seeb, Verfasser der מראות הצובאות zu אה'ע, an den 'n 67 über das Verhalten eines Kindes, wenn Vater und Mutter sich in ihren Willenskundgebungen widersprechen, gerichtet ist. Für das Ansehen der Autorität R. A. Egers, deren er sich innerhalb der Judenheit schon in Märkisch Friedland erfreute, zeugen auch die Approbationen, die er daselbst trotz aller Zurückhaltung, jedoch fast nur älteren Werken und bewährten Verfassern erteilte. So approbiert er 1803 die Warschauer Ausgabe des עבודת הקדש des 1811 ,רשב״א die שו״ת רשמי שאלה seines Freundes Israel Mosche, 1812 den Commentar זר זהב zu dem 1814 ס' המכריע die משנת דר' אליעזר des R. Elieser Lasi, des Rabbinalspräses in Hamburg. Auch fast sämtliche, noch zu würdigende Werke R. Akiba Egers, die übrigens, da die ältesten derselben erst 1822 veröffentlicht wurden, nicht zur Begründung seines Ruhmes beigetragen haben, verdanken der Lern- und Lehrtätigkeit R. Akibas in M. Friedland und seiner dortigen Wirksamkeit nach aussen, mit denen sie im innigsten Zusammenhang stehen, ihre Entstehung. Dass R. A. Eger aber auch — wie viele glauben — kabbalistischen Studien oder gar Uebungen ergeben war, ist weder durch vereinzelte Citate aus dem Sohar, noch durch die Tatsache, dass er — wie viele zu jener Zeit — häufig Kemeot (Amulette, namentlich zu Heilzwecken) gegeben hat, noch durch die rein subjektive Wahrnehmung seines Schülers R. Anscliel Lichtenstein aus Schlochau47) oder gar durch die Seelenbilder seines fernen Vaters in gefahrvoller Stunde erwiesen. Es erscheint vielmehr, wie bereits Kämpf bezeugt, bei seiner ganzen, auf klare Erkenntnis strebenden Geistesrichtung höchst unwahrscheinlich. Wohl wandten sich an ihn viele, namentlich Un- 44i s. ׳n 1 21. 4^ S. ת׳ I 34, 35, 36, 175, II 138. 46) s. 'ת I 218. 47) SJBleichrode S. VIII.

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