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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1903-01-01 · (I.) 1903 - 5664 (1903) · page 193

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
(I.) 1903 - 5664 (1903)
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 193)
Language
German
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187 Einige Bücher aus früheren Jahren gingen mit verändertem Druckjahr noch bis 1851 als Nachzügler in die Welt. 1819— 51. — Vgl. oben S. 106 ff. 5. Bloch, Mos. b. Uri Schraga; der eigentliche Begründer der hebräischen Druckereien in Sulzbach mit eigener Offizin. Sein erstes Werk, der Sohar (II No. 3) mit Unterstützung des Herzogs Christian August und Anderer herausgegeben (1684). Druckte nur im Auftrag von Verfassern und Herausgebern. Sein projektiertes Werk, den Talmud, musste er seinem Nachfolger hinterlasseu. 1684—1693. Vgl oben S. 32ff. 6. Bloch, Moses b. Uri Schragas Söhne (Feistei und Samuel) leiteten die vom Vater hinterlassene Offizin nur kurze Zeit. Ihr Name wird nie genannt. Als ״Söhne Moses Blochs“ figurieren sie nur auf einem Bd. (II No. 27). Zwischen 1694—99. — Vgl. oben S. 36 ff. 7. Frank, Hai um (auch Heimann), aus der Arnstein’schen Druckerei hervorgegangen, druckte nur liturgische Werke und Kalender 1839—46. — Vgl. oben S. 114. 8. Isaak, b. Jehuda (Loeb) Jüdels, der erste jüdische Drucker in Sulzbach überhaupt; nur kurze Zeit i. J. 1669. Nur zwei Drucke sind bekannt, davon nur noch einer in einem einzigen Exemplar sichtbar vertreten. Liess seine Drucke in der Offizin des Abr. Lichtenthaler hersteilen. Siedelte 1670 nach Wilhermsdorf über, wo er noch über 20 Jahre lang selbständig druckte. — Vgl. oben S. 25 ff. St. 8203. 9. Meschullam Salman b. Ahron (Frankel), der bedeutendste aller Sulzbacher Drucker. Sein erster nachweisbarer Druck, aus d. J. 1721, ist ein Wandkalender für 5482 (1722). Der zweite Sulzbacher Talmuddruck (״rot“) verwickelte ihn in langjährige Kämpfe mit den Gebrüdern Props in Amsterdam Die III. Talmudausgabe (״schwarz“) war von ihm projektiert‘ wurde aber unter der Firma der Söhne, Ahron und Naftal^ verbreitet. Druckte ununterbrochen 1721—64, alsdann noch 1766 den III. Teil des von ihm begonnenen Alfasischen HalachaWerkes. 1716—17 war er bereits als Schriftsetzer in in der Offizin seines Vaters Ahron b. Lipmann Uri tätig. — Vgl. oben S. 52 ff. — St. 8809.

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