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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1903-01-01 · (I.) 1903 - 5664 (1903) · page 192

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
(I.) 1903 - 5664 (1903)
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 192)
Language
German
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186 er als solcher gemeinsam mit seinem Vater und dem Bruder Naftali i. J. 1764 auf einem תיקון ליל שבועות (II No. 232) an die Oeffentlichkeit; druckte als Kompagnon des genannten Naftali 1764—1771. Das wichtigste Werk dieser Periode ist die II. Sulzbacher Talmudausgabe (schwarz). Von 1776—86 leitete er die Offizin allein, von 1786—95 gemeinsam mit seinem Sohne Seckel; druckte meist Bücher volkstümlichen Charakters, durch die er die Druckerei nach ihrem Verfall wieder zur früheren Blüte brachte. — Vgl. oben S. 94ff. 2. Ahron b. Uri Lipmann (Fränkel) aus Wien, Sohn des Predigers Uri Lipmann daselbst, interessierte sich bereits für die Offizin seines Vorgängers Moses Bloch (vergl. IIN0- 9); als dieser starb, scheint er Spiritus rector der verwaisten Druckerei gewesen zu sein. Erhielt Druckprivileg i. J, 1699, druckte bis 1719. Mitarbeiter an der ersten (unvollendeten) Sulzbacher Talmudausgabe. Durch Verbindung mit reichen und angesehenen Freunden und deren Protektion in den Stand gesetzt, den meisten Büchern eine treffliche Ausstattung zu geben, daher viele Pergamentdrucke. Er war der Begründer der Sulzbacher Verlagsdruckerei. — Vgl. oben S. 39 ff. — St. 7789; ib. 7897 soll A. erst i. J. 1700 mit dem Drucken begönnen haben. 3. Arnstein, Seckel, unter diesem Namen von 1813 ab, vorher Seckel b. Ahron. Hauptsächlich Verlagsdrucker. Versuchte, die Drucke nach Ausstattung und Typen dem modernen Geschmack anzupassen, wenn auch oft vergeblich. Druckte gemeinsam mit seinem Vater, Ahron b. Meschullam Salinan, 1786—95, allein 1795—1819 und gemeinsam mit seinen beiden Söhnen, Elias und Salomon Arnstein, unter der Firma S.(eckel) Arnstein und Söhne (זעקל ארנשטיץ ובניו) bis zu seinem Tode 1825. — Vgl. oben S. 101 ff. 4. Arnstein, S e c k e 1 s Söhne, Elias und Salomon Arnstein, traten unter diesen ihren Namen nicht an die Oeffentlichkeit. Auch nach des Vaters Tod bleibt die Firma ״S(eckel) Arnstein und Söhne“. In dieser Periode hatte anfangs die Verlagsdruckerei ihre Blütezeit; von 1830 Niedergang des Be. triebes. Etwa 1841 ging der regelmässige Druckbetrieb ein

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