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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 776

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 776 (sequence 785)
Language
German, English, Hebrew
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776 4. Council-Sitzung: Generaldebatte zu suchen. Seine Leistung in Erez Israel wird ihm den richtigen Namen geben. Die Leistung in Erez Israel wird einen neuen Typus von Juden schaffen, der zusammen mit den Zionisten das einige, freie jüdische Volk in Erez Israel aufbauen wird, und alle am Wiederaufbau Mitarbeitenden werden Anerkennung finden. Mich interessiert eine andere Frage. Kann die Jewish Agency als solche sagen, daß sie wirklich genügend geholfen hat, Erez Israel als gemeinsame Sache der geeinten Jewish Agency aufzubauen? Vielleicht kann die nichtzionistische Seite behaupten, daß sie den Leistungen der Zionisten auf dem Gebiet von Kolonisation, Alijah und Arbeit eigene Leistungen gegenüberstellen kann. Wenn das der Fall ist, warum wissen wir das nicht? Und warum liegt hier kein Bericht vor? Organisation ist keine technische Sache, sie kommt als Resultat großer Tätigkeit einer Bewegung. Eine solche Bewegung muß die Jewish Agency sein. Man kann nicht Nichtzionisten organisieren, wenn man ihnen nicht zeigen kann, daß man in diesen sechs Jahren einen stärkeren Finanzapparat geschaffen, bessere wirtschaftliche Arbeit durch die Jewish Agency geleistet hat. Hat man den Keren Hajessod auf die Höhe gebracht? Haben wir jetzt ein größeres Budget als vor der Gründung der Jewish Agency? Nein! Es gibt kein besseres Argument, um einen Nichtzionisten in der Jewish Agency zu aktivieren, als die Leistung. Die Kraft der Zionisten besteht darin, daß sie nicht nur 1,200.000 Schekelzahler repräsentieren, sondern daß sie den Hunger der jüdischen Millionenmassen nach Leistung und Arbeit in Erez Israel ausdrücken und alles daransetzen, um ihn zu stillen. Die zionistische Propaganda besteht nicht nur in der Werbung von Mitgliedern, sondern in dem Palästina-Aufbauwerk und in der Erziehung von Mitgliedern zur Leistung. Auch die Jewish Agency hat in den sechs Jahren ihres Bestehens gewisse Leistungen vollbracht. Aber weder der zionistische, noch der nichtzionistische Teil sind damit zufrieden. Das Abnormale besteht darin, daß die Zionisten keinen Dualismus treiben und die Nichtzionisten von Zeit zu Zeit etwas tun, was auch von ihrem Standpunkt nicht geduldet werden kann. Wenn man uns von Freundesseite sagt, es gebe im Palästinaaufbau verschiedene Fonds, Unternehmungen und Wirtschaftsinstitute, an denen wir beteiligt sind, wir machten das aber so, wie wir es verstehen, so muß man dagegen auf das schärfste protestieren. Sind wir Partner, dann in der ganzen Wirtschaftstätigkeit in Erez Israel! (Beifall.) Es war uns vor sechs Jahren nicht leicht, die Erweiterung der Jewish Agency durchzuführen und uns mit Personen zu vereinigen, die darauf bestanden, Nichtzionisten genannt zu werden, weil sie sich von uns abgrenzen wollten. Trotzdem sagten selbst die Gegner der Vereinbarung, die es unter uns gab: „Wenn man zusammengeht, dann ganz und ehrlich!" So haben wir den Keren Hajessod, den wir m\% unseren Kräften aufgebaut hatten, der Jewish Agency als Finanzapparat zur Verfügung gestellt. Wie können wir jetzt vor unseren Freunden die Handlungsweise der anderen Seite rechtfertigen? Man hat eine Institution geschaffen, ebenfalls mit dem Geld von Zionisten und von großen jüdischen Massen, den Emergency Fund, er wurde jedoch

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