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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 627

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 627 (sequence 632)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Wise, Weizmann, Goldmann 627 Massen von Juden zu schaffen, deren' Niederlassung im Lande den nichtjüdisehen Einwohnern nicht nur keinen Schaden zugefügt, sondern direkt . Nutzen gebracht hat. 4. Die Ergebnisse der schöpferischen Anstrengungen des jüdischen Volkes in Palästina haben bewiesen, daß die Alijah und jüdische Kolonisation in Palästina in einem viel schnelleren Tempo, als das bisher geschah, vor sich gehen könnte, und haben die Aussichten auf Wachstum und' Entwicklung der jüdisch-nationalen Heimstätte in Erez Israel vergrößert. Die Lage der Juden in der Welt erfordert die unter den heutigen Bedingungen größtmögliche Beschleunigung des Tempos des Aufbauwerkes in Palästina. 5. Der XIX. Zionistenkongreß proklamiert den festen Willen der Zionistischen Organisation, alle schöpferische, aufbauende Energie des jüdischen Volkes zur Erweiterung der Alijah, Vergrößerung der jüdischen Kolonisation und Beschleunigung des Aufbautempos in Palästina zu mobilisieren. 6. Der XIX. Zionistenkongreß appelliert an die öffentliche Meinung der Welt, dem jüdischen Volke in seinen Anstrengungen auf Konzentration seiner verstreuten Söhne in seiner historischen Heimat Hilfe zu leisten, damit sie dort ein Leben der Freiheit und Ehre führen können. 7. Der XIX. Zionistenkongreß wiederholt und bestätigt den Willen des jüdischen Volkes, mit der arabischen Bevölkerung Palästinas und mit dem arabischen Volke in den Nachbarländern gegenseitig friedliche und verständnisvolle Beziehungen zu pflegen. Der Kongreß erklärt, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina der arabischen Bevölkerung Palästinas und der benachbarten Länder bereits viel Segen gebracht hat und daß der Fortschritt dieses Aufbauwerkes eine weitere Stütze für die Entwicklung des ganzen mittleren Orients bildet. 8. Der XIX. Zionistenkongreß proklamiert, daß die in den letzten Jahren vor sich gegangene Entwicklung über jeden Zweifel erhaben die Möglichkeit der Verwirklichung der den Verfassern der Balfour-Dcklaration vorschwebenden Vision in vollem Umfange gewährleistet. Bei aller Anerkennung der Aufgabe, die die Mandatsrcgicrung durch die Ermöglichung, die Tätigkeit des jüdischen Volkes in Palästina zu erweitern; erfüllt hat, und bei aller Bereitwilligkeit der Zionistischen Organisation, auch weiterhin in fester Verbindung mit der britischen Regierung zu wirken, wendet sich der Kongreß an die Mandatarmacht mit der Forderung, ihren Verpflichtungen voll und ganz nachzukommen durch systematische und tätige Beschleunigung des Aufbaues der jüdisch-nationalen Heimstätte in jenem Umfange, mit jener Schnelligkeit, die die Not der jüdischen Massen in der Diaspora erfordert und die die Entwicklunte Palästinas, sofern den jüdischen Bemühungen seitens der Regierung EntfaltungsJreiheit und systematische Unterstützung gewährt werden, ermöglichen kann. VORS. PRÄS. DR. CH. WEIZMANN: Da kein Minderheitsvotum vorliegt, schreiten wir sofort zur Abstimmung. Wer für die Resolutionen A 1—8 ist, den bitte ich die Hand zu erheben. (Nach erfolgter Abstimmung:) Der Antrag ist einstimmig angenommen. BERICHTERSTATTER DR. N. GOLDMANN: Ich behandle jetzt den Abchnitt C, „Boden und Landwirtschaft". Die Tatsache, daß wir diese Anträge als erste unter den Spezialresolutionen unterbreiten, beweist schon ihre außerordentliche Bedeutung. In der Kommission bestand völlige Übereinstimmung, daß es in unserer heutigen Situation kaum eine Frage gibt, die dringlicher ist als die Lösung dieses Zentralproblems des jüdischen Landbesitzes. Ich verlese die Resolutionen (liest): C. BODEN UND LANDWIRTSCHAFT. 1. Der Kongreß erklärt, daß die Bodenlosigkeit des jüdischen Volkes — des einzigen Volkes der Welt, das keinen Boden unter den Füßen besitzt — die Wurzel der jüdischen Tragödie ist. Die Rückkehr des jüdischen Volkes nach 40*

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