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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 595

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 595 (sequence 600)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Silver, Goldmann, Mossinson, Mcreminski, Myei 595 Wenn dieser Kongreß i]/4 Millionen Schekelzahler aus der ganzen Welt um sich vereinigt, so ist es unerläßlich, daß wir für diese Million und für weitere Millionen von Juden in den Ländern dichter jüdischer Siedlung den einheitlichen zionistischen Territorialverband schaffen, den wir hiermit auf diesem Kongreß proklamieren und dessen Grundlagen wir heute legen wollen. Dies ist nach unserer tiefsten Erkenntnis der praktischeste und zweckmäßigste Weg, den Schekelzahler an der Sorge um die Verwirklichung des Zionismus teilnehmen zu lassen und ihm in Zukunft nicht mehr nur die Rolle des Wählers zu Zionistenkongressen zuzuweisen. Uns ist die Aufgabe zuteil geworden, aus dem Schekelzahler den Träger zionistischer Verantwortung zu machen. Wenn wir in Zukunft den Schekelzahler nicht mehr vernachlässigen, ihn nicht mehr von Kongreß zu Kongreß sich selbst überlassen, sondern ihn nach Beendigung dieses Kongresses beteiligen am Aufbau des zionistischen Territorialverbandes, dessen Aufgabe die Erfüllung des Gebots des Zionismus ist, dann wird er ein wirklich tätiges Mitglied der Zionistisdien Organisation sein und Wunderbares leisten. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Parteien und Strömungen im Zionismus wird dann der Schekelzahler, der bisher anonym war und sich selbst keine politische Bedeutung beimaß, selbst wenn er nach seinen Fähigkeiten und seinem Interesse an Palästina berechtigt war, alle Rechte und Pflichten in der Zionistischen Organisation zu besitzen, für den Zionismus wirken. Wir müssen durch gemeinsame Anstrengungen dazu gelangen, daß jeder Schekelzahler auch Keren Hajessodzahler wird, teilnimmt an der Erlösung des Bodens durch den Keren Kayemeth, weiß, was an der Front des Zionismus vorgeht und den Namen eines Zionisten nicht umsonst trägt. Es ist daher vor allem erforderlich, daß die organisatorische und propagandistische Arbeit der Zionistisdien Organisation auf den Boden der nationalen Heimstätte verpflanzt wird, daß der Atem des Landes und der Arbeit zu den Millionen von Schekelzahlern dringt und sie bewegt, die sich unter der Fahne des Zionismus vereinigen. Ich will midi mit diesen wenigen Bemerkungen begnügen und mache sie namens der Organisationskommission, für die ich nunmehr die Anträge vor den Kongreß bringe. Ich verlese zunächst Antrag I (liest): I. ABTEILUNG FÜR ORGANISATION UND PROPAGANDA. 1. Der Kongreß beauftragt die Exekutive, die Organisationsabteilung innerhalb der nächsten Monate aus London nach Jerusalem zu überführen. 2. Der Kongreß beauftragt die Exekutive, die Aufklärung*- und Propagandaarbeit der Zionistischen Organisation auszubauen und zu verstärken durch Anpassung der Organisationsabteilung an diese Aufgabe oder Schaffung einer besonderen Abteilung. 3. Der Kongreß nimmt mit Befriedigung die Erklärung der Exekutive und der Leitungen des K. K. L. und K. H. zur Kenntnis über die Verhandlungen, welche sofort nach dem Kongreß in Jerusalem zwischen ihnen geführt werden sollen zum Zwecke der gemeinsamen Durchführung der Propagandaarbeit der Zionistischen Organisation und der beiden Fonds. Die Ergebnisse dieser Verhandlungen werden vor die nächste Sitzung des A.C. gebracht werden. MORRIS MYER (Weltverein. Allg. Zion., England — spricht jüdisch): Ich bitte Sie, diesen Antrag abzulehnen. Überall in der Diaspora ist man heute schon zu der Überzeugung gelangt, daß wir nicht eine zionistische, 38*

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