Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 560 (sequence 565)
- Language
- German, English, Hebrew
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ö60 /5?. Kongreß-Sitzung: Bericht der Einwanderungskommission Tätigkeit in einem Heim entwickelt, ein besonderes Sekretariat und eine Mitgliederkartothek besitzt und die Mitglieder vorbereitet: 1. durch Unterricht in der hebräischen Sprache, 2. durch zionistische Kulturarbeit, 3. durch Tätigkeit zugunsten der nationalen Fonds, 4. durch zionistische Tätigkeit wie Schekelarbeit, Wahlen für zionistische Institutionen usw. c) Das Recht auf Bewilligung von Einwanderungszertifikaten wird nur jenen Irgunim erteilt, die auf den genannten Gebieten nicht weniger als ein Jahr ununterbrochen tätig sind. d) Die Reihenfolge der Vormerkungen zur Alijah soll bei organisierten Facharbeitern in folgender Weise erfolgen: 1. Einwanderungskandidat kann nur ein männliches oder weibliches Mitglied sein, das in dem Irgun wenigstens ein Jahr ununterbrochen tätig ist. 2. Der Verteilungsschlüssel für die Einwanderungskandidaten wird durdi das Einwanderungsdepartement einmal im Jahre nach der Zahl der Mitglieder eines jeden Irgun, entsprechend den Anträgen des Palästinaamtes, festgesetzt. 3. Die Zahl der Mitglieder jedes Irgun wird auf Grundlage der Mitgliederkartothek der Irgunim festgestellt, welche durch das Palästinaamt geführt werden soll. e) Im Palästinaamt soll eine Kommission für die Angelegenheiten der Handwerker geschaffen werden, die die Tätigkeit der Irgunim in den Ländern beaufsichtigen, lenken und kontrollieren soll. Überall, wo in dem Antrage von Fachleuten die Rede ist, sind auch Handwerker und Landwirte gemeint. Ferner wurde zu Absatz a) beantragt, hinter dem Worte „Ort" das Wort „Wuzet" (Wyksztalcenia Zawodowe) einzufügen. Diesem Antrage haben alle Mitglieder der Kommission zugestimmt. Endlich liegt ein Minderheitsantrag des Delegierten Dr. Feldschuh zu Absatz b) vor, der beantragt, statt der Zahl 10 die Ziffer 5 als Mindestzahl der Mitglieder der Teilorganisation eines Irgun festzusetzen. Dr. RÜBEN FELDSCHUH (]udenst.y Polen — spricht hebräisch): Der Mehrheitsantrag fordert als Mindestzahl der Teilorganisation eines Irgun zehn Mitglieder. Sie wissen, daß ein Teil der Zionistischen Organisation bereits Handwerker und Facharbeiter organisiert hat. Es gibt aber andere Verbände, die erst am Beginn dieser Tätigkeit stehen. In kleinen Städten gibt es keine so große Zahl von Handwerkern und Facharbeitern, daß jede Partei einen Teilverband von mindestens zehn Mitgliedern schaffen kann. Wollen Sie die Minderheit daran hindern, gleichfalls ihre Handwerker und Facharbeiter zu organisieren? BERICHTERSTATTER E.DOBKIN: Die Mehrheit der Kommission war der Meinung, daß selbst in der kleinsten Stadt jede Partei die Möglichkeit hat, mindestens zehn Handwerker und Facharbeiter zu organisieren. In der Abstimmung wird der Minderheitsantrag Feldschuh abgelehnt, die Einfügung des Wortes »Wuzet" sowie der ganze Antrag betreffend Jrgunim von Facharbeitern und Landwirten" in der Fassung der Kommission angenommen. PRÄS. SEKRETÄR Dr. G. HERLITZ verliest Ankündigungen und Mitteilungen. Schluß der Sitzung: 12 Uhr 4$ Min. nachmittags.