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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 527

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 527 (sequence 532)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Mossinson, Szkolnik, Weinstein b21 Ich verlese nunmehr Antrag 15 der Kommission (liest): 15. INDUSTRIE. Der Kongreß anerkennt die Bedeutung der Industrie für die Entwicklung der wirtschaftlichen Selbständigkeit und die Vergrößerung der Fassungskraft des Landes und beauftragt die Exekutive, das Departement für Handel und Industrie dahin auszubauen, daß es die Entwicklung einer gesunden Industrie in Palästina fördern und sich mit den mit der Entwicklung der jüdischen Industrie und ihrem Fortschritt verbundenen wirtschaftlichen und politischen Problemen sowie mit der Erforschung der Naturschätze des Landes und ihrer Verwertung befassen kann. Der Kongreß begrüßt es, daß der Keren Kayemeth Boden für die Bedürfnisse der Industrie bestimmt hat und hält es für erwünscht, daß der Keren Kayemeth auch weiterhin diese wichtige Tätigkeit fortsetzt. Antrag /j wird angenommen. BERICHTERSTATTER L. SZKOLNIK: Ich verlese nunmehr den letzten Antrag der Kommission (liest): 16. TOZERETH HAAREZ. Der Kongreß erklärt, daß der Kor-um von Landeserzeugnissen (Tozereth Haarez) eine grundlegende nationale Pflicht ist. Der Kongreß verpflichtet die nationalen Institutionen, ausschließlich Landeserzeugnisse zu verwenden und in allen Verträgen über Lieferungen, Bau und Gewerbe die Verwendung von Landeserzeugnissen durch besondere Vertragspunkte sicherzustellen. BARUCH WEINSTEIN: Ich beantrage, Antrag 16 der Politischen Kommission zu überweisen. Auch die Kommission für Arbeitsverhältnisse befaßte sich mit der Frage Tozereth Haarez und beschloß, aus verschiedenen Gründen diesen Antrag an die Politische Kommission zu verweisen. BERICHTERSTATTER L. SZKOLNIK: Ich bin nicht dagegen, der Antrag der Kommission soll jedoch, bevor er an die Politische Kommission gelangt, hiei angenommen werden. VORS. VIZEPRÄS. Dr. MOSSINSON: Da alle Anträge noch den Resolutionsausschuß passieren, kann man den Antrag jetzt annehmen. Antrag 16 wird angenommen. VORS. VIZEPRÄS. Dr. MOSSINSON: Ich habe noch eine Sache vorzubringen, die nicht mit den Vorschlägen der Kolonisationskommission zusammenhängt, die aber ebenfalls mit Kolonisation zu tun hat. Der Keren Kayemeth pflegt Siedlungen nur dann nach Einzelpersonen zu benennen, wenn diese nicht mehr am Leben sind. Die Benennung einer Siedlung nach einem lebenden Menschen bedarf der Bestätigung des Kongresses. Nun will eine Siedlung sich nach einem Manne benennen, von dem wir alle zugeben werden, daß er das verdient. Ich beantrage also: Anläßlich des achtzigsten Geburtstages des Schriftstellers Alexander Süßkind Rabinowitz nimmt der Kongreß den Wunsch der Chawerim des Irgun „Maas", ihren Moschaw auf den Namen des Dichters „Kfar Asar" zu nennen, zustimmend zur Kenntnis. (Lebhafter Beifall.) Der Name Alexander Süßkind Rabinowitz, des Schriftstellers und des Menschen, ist uns, glaube ich, besonders teuer. Wir nehmen den Wunsch des Irgun gern zur Kenntnis und wünschen dem Dichter noch viele glückliche Jahre. (Lebhafter Beifall)

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