Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 524 (sequence 529)
- Language
- German, English, Hebrew
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524 j8. Kongreß-Sitzung: Bericht der Kolonisationskommission das sich konstant und systematisch mit diesen Forschungen befassen und das in den Wirtschaften gesammelte Material über Bewässerungsmethoden und Wassersuche gemäß allen in diesem Fache üblichen Methoden zentralisieren soll. Antrag 8 wird ohne Widerspruch angenommen. BERICHTERSTATTER L. SZKOLNIK: Ich verlese sodann Antrag 9 der Kommission (liest): 9. MAKKABI HAZAIR. Der Kongreß beglückwünscht die erste Kwuzah des Makkabi Hazair zu ihrer Ansiedlung auf dem der Makkabi-Organisation übergebenen Boden des Keren Kayemeth im Emek Sebulon und gibt seiner Zuversicht Ausdruck, daß das Kolonisationsdepartement dieser Siedlung zur Seite stehen- und ihr bei der Ausarbeitung der Pläne und bei den ersten Schritten zur Urbarmachung volle Hilfe gewähren wird. Antrag 9 wird unverändert angenommen. BERICHTERSTATTER L. SZKOLNIK: Wir kommen zu Antrag 10 (liest): 10. JEMENITENSIEDLUNGEN. Der Kongreß beauftragt die Exekutive, die Lage der Jemenitensiedlungen im Lande zu prüfen, damit sie in gleicher Weise wie die Arbeitersiedlungen der Zionistischen Organisation fundiert werden. DAVID AVISSAR (Arb., Chile — spricht hebräisch): Ich stelle dazu folgenden Zusatzantrag: „Der Kongreß beauftragt die Exekutive, die Kolonisation der landwirtschaftlichen Arbeiter unter den orientalischen Juden zu verstärken und die Bedürfnisse dieser Kolonisation im selben Maße zu erfüllen wie die der allgemeinen Kolonisation/' BERICHTERSTATTER L. SZKOLNIK: Ich habe gegen diesen Antrag als solchen nichts einzuwenden, möchte aber darauf hinweisen, daß die Vorschläge der Kommission konkrete Grundlagen haben. Wenn wir hie und da eine besondere Gruppe hervorgehoben haben, taten wir es deshalb, weil das Kolonisations-Departement hierzu schon gewisse Pläne hat und die betreffenden Gruppen auch schon bestimmte Böden zugewiesen bekommen haben. Ich bin dafür, in Antrag 2, Abs. b, wo einzelne Kreise von Siedlern erwähnt werden, die Worte „orientalische Juden" hinzuzufügen. Antrag 10 wird sodann angenommen und ferner beschlossen, in Beschluß 2 die vom Berichterstatter beantragten Worte hinzuzufügen. \ BERICHTERSTATTER L. SZKOLNIK: Ich verlese nunmehr Antrag 11 der Kommission (liest): 11. BÖDEN. a) Der Kongreß hat mit großer Sorge von den rechtlichen Beschränkungen und den vielen Störungen gehört, auf die der Keren Kayemeth auf seinem Wege zur Erlösung des Bodens stößt und die ihn daran hindern, den nach Land hungernden einwandernden Massen Boden zu verschaffen. Der Kongreß beauftragt die Exekutive, bei ihren Verhandlungen mit der Regierung alle Anstren- |; gungen zu machen, um die rechtlichen und administrativen Hindernisse aus dem Wege zu räumen, die der Erwerbung von Böden in ausreichendem Maße entgegenstehen. Der Kongreß ruft das jüdische Volk auf, seine Beiträge für die Erlösung 1 des Bodens in Übereinstimmung mit den Bedürfnissen der Stunde zu vergrößern,