Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 207 (sequence 210)
- Language
- German, English, Hebrew
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Jaffe 207 Gebiete ist vieles vernachlässigt worden. Die Vorbereitungsarbeit muß das ganze Jahr hindurch geleistet werden, nicht erst in dem Augenblick, in dem wir kommen, um das Geld zu fordern. Hier liegt die Aufgabe der Zionistischen Organisation, und wir müssen hier wiederholen, was wir immer sagen: Keren Hajessod und Keren Kayemeth stehen nicht außerhalb der zionistischen Bewegung. Die Frage der Zukunft der Fonds ist eine Frage unserer Organisation überhaupt. Wenn mit Beginn einer erneuerten organisatorischen und erzieherischen Tätigkeit die Zionistische Organisation erstarken wird, werden auch für die Fonds bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Mit dem Aufstieg der zionistischen Bewegung wird auch unsere Arbeit einen Aufstieg erfahren. Der Plan für die Erweiterung unserer Arbeit sieht folgendermaßen aus: i. Der Keren Hajessod muß in engere Verbindung mit dem Keren- Kajessod-Zahler treten. Noch wichtiger ist jedoch eine lebendige, unauflösliche Verbindung mit den Mitarbeitern.;.. Vir müssen unter der Jugend arbeiten. Diese Arbeit wurde bereits einmal aufgenommen, dann aber wieder vernachlässigt. Bereits das Kind, vom schulpflichtigen Alter an, muß wissen, was der Keren Hajessod ist. Wir müssen die Jugend mit der Idee unserer Fonds 'verknüpfen. Viele unserer Mitarbeiter und unserer Zeichner verlassen ihre Wohnländer, und manche Städte und Länder werden leer von xViitarbeitern. Alles wandelt sich. Wir verlieren Zeichner und Mitarbeiter. Wenn wir nicht zur rechten Zeit neue Mitarbeiter und Zeichner schaffen, werden wir sie überhaupt nicht finden. 3. Wir müssen den Keren Hajessod stärker mit der Palästina-Wanderung verknüpfen. Jeder, der ein Zertifikat für die Palästina-Wanderung erhalten will, soll — wer es auch immer sei, ein Jude des Mittelstandes, ein Chaluz, ein Student der Universität oder des Technikums, eine Schülerin der Wizo — wissen, daß er den Beweis zu erbringen hat, daß auch er sich an der Vorbereitung des Landes beteiligt hat. Es muß unmöglich sein, Rechte in Anspruch zu nehmen, sich der Pflichterfüllung aber zu entziehen. Wer von dem, was aus Steuern aufgebaut wird, Nutzen ziehen will, muß sich auch an der Zahlung der Steuer beteiligen. Derjenige, für den wir den Weg gebahnt haben, muß dabei helfen, den Weg für diejenigen zu bahnen, die nach ihm kommen. 4. Die Tätigkeit für den Keren Hajessod muß in der Arbeit des Zionismus den ersten Platz einnehmen. Wir müssen immer erneut in Erinnerung rufen, daß das Wahlrecht zum Kongreß und zu den Ehrenstellen in der zionistischen Bewegung an die Pflichterfüllung gegenüber dem K.H. geknüpft ist. Ein Zionist hat sich nicht nur in der Arbeit für seine Partei, nicht nur in der politischen Arbeit, nicht nur in Versammlungen und Kundgebungen zu bewähren, sondern vor allem in der konkreten Arbeit für den Aufbau Palästinas, in d<er Arbeit des Tages, die oft vielleicht langweilig und prosaisch erscheint. 5. Wichtig und erwünscht ist ferner die Aufstellung eines Arbeits-