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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 199

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 199 (sequence 202)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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U ssischkin 199 oft befaßt und ist zu der Vereinbarung gekommen, daß sich der K.K.L. unter zwei Bedingungen mit der Erwerbung von Huleh zu befassen hat: erstens daß er von der Fläche der Konzession nicht weniger als die Hälfte bekommt und bei dieser Erwerbung nicht in der Minorität bleibt. Zweitens: daß für die zweite Hälfte Kompagnons da sind, die unserem Prestige, unserer Ehre und den Methoden unserer Tätigkeit entsprechen. Endlich: daß die Zahlungsbedingungen derart sind, daß sie uns nicht für die nächsten Jahre an Händen und Füßen binden. Ich kann Ihnen mitteilen: die Verhandlungen haben in der letzten Zeit dahin geführt, daß man hoffen kann, wir werden die Herren über das halbe Huleh-Gebiet sein (Beifall). Im 6. Punkte der Beschlüsse unserer Konferenz ist von der Festigung der jüdischen Arbeit in den Kolonien und Städten und der Erwerbung von Boden für diesen Zweck, hauptsächlich neben den Kolonien, die Rede. Wir erkennen die ganz besondere Bedeutung an, die diese, Arbeit hat. Wir haben trotz unserer gegenwärtigen schwierigen Geldverhältnisse, vor einiger Zeit beschlossen, für diesen Zweck im kommenden Jahre 25.000 Pfund auszugeben. Es gibt jedoch zwei bedeutsame Umstände, die uns die Durchführung dieser Tätigkeit in großem Maßstabe erschweren. Wir müssen erstens alle diese Böden in der Nähe der Kolonien bei Juden und nicht bei Arabern kaufen, außerdem zu erschreckenden Preisen. Für die Erlösung des Bodens ergibt sich so aus dieser Tätigkeit kein Nutzen. Es ist nur Erlösung der Arbeit, -nicht aber eine Erlösung des Bodens. Und zweitens: dadurch, daß der K.K.L. solche erschreckende Preise an jüdische Privatpersonen zahlen muß, tragen wir in dieser oder jener Form zur Bodenspekulation bei, über die wir uns so sehr beklagen. Der 8. Punkt der Beschlüsse spricht von der Anstrengung, alle Kräfte zu konzentrieren, die sich mit der Erlösung des Bodens be,- fassen, und sie nach Möglichkeit zu vereinigen, bevor wir noch große Bodenreserven haben, die die Frage des Kampfes gegen die Spekulation lösen werden, um so diese Gefahr wenigstens so weit wie möglich zu verringern. Zu unserem großen Bedauern ist in den letzten beiden Jahren keinerlei Tätigkeit in dieser Richtung erfolgt. Zum Schluß ein Punkt über .den Abschluß der Verträge! Dr. Ruppin hat darüber gesprochen, . und ich glaube, daß im Direktorium auch nicht einer ist, der nicht so denkt wie Dr. Ruppin. Die Anstrengungen müssen von beiden Seiten gemacht werden. Die Frage der Verträge und der Einnahmen aus ihnen ist ein besonderes Kapitel. Was uns bis heute bei den Verhandlungen vor allem störte, ist, daß man uns sagt: Ihr habt große Einkünfte aus Spenden, aber Ihr habt keine Einnahmen aus Eurem Besitz. Mit diesem Moment muß man rechnen, und die Siedler, die in allen Formen der Siedlung Opfer zu bringen verstanden haben, müssen verstehen, daß dieses Opfer unter allen anderen Forderungen der Oeffentlichkeit an erster Stelle steht. Die Siedlungspunkte müssen daher zu einem Uebereinkommen gelangen und die Verträge abschließen. Ich bin am Schluß und sehe, daß ich mein Versprechen, das ich

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