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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 141

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 141 (sequence 144)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476292--9185-3485336
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Kaplan 141 ist im Jahre 1934 auf 12.000 gestiegen, und die Gesamtsumme der Todesfall-Versicherungen beträgt 5 Millionen Pfund. Die jährlichen Prämien betragen 200.000 bis 250.000 Pfund. Die Leitung des Versicherungsgeschäftes erfordert eine besondere Kontrolle und große Vorsicht, damit das Interesse der Versicherten sowohl hinsichtlich der Prämientarife wie hinsichtlich der Anlage der Reserven gewahrt bleibt. In den meisten Ländern stehen die Versicherungsgesellschaften unter Regierungsaufsicht, in Palästina aber gibt es keine solche gesetzliche Regelung, weder für fremde, noch für inländische Gesellschaften. Es gehört daher zu den Aufgaben einer zentralen nationalen Instanz, einerseits für den Versicherten und andererseits dafür zu sorgen, daß das; angesammelte Vermögen zum Wohle des Landes investiert wird. 90 Prozent der Versicherten sind Juden. Wir müssen erneut über die Möglichkeit der Errichtung einer nationalen Versicherungsgesellschaft und jedenfalls über die Möglichkeit einer besonderen Institution sprechen, deren Aufsicht sich jene Gesellschaften freiwillig unterwerfen; wir müssen ferner für eine möglichst weitgehende Konzentration der palästinensischen Gesellschaften sorgen. A.P.B. UND J.C.T. Ich will bei dieser Gelegenheit auch die Erhöhung des Kapitals der Änglo-Pdlestine Bank besprechen. Ueber diese Frage erschienen bereits Nachrichten in der Presse. Ich brauche, glaube ich, hier nicht viel hinzuzufügen. Die Bankkommission wird sich sicherlich mit der bereits erfolgten und noch bevorstehenden Aktion der Bank befassen. Ich will nur betonen, daß die Ausgabe neuer Aktien durch die A.P.B, am Verhältnis der Bank zum J.C.T. nichts geändert hat. Dabei muß ich erklären, daß die Lage des J.C.T. noch sehr schwierig und der Weg zu seiner vollständigen Ucbersiedlung noch lang ist. Aber ich kann jetzt mit mehr Zuversicht als vor fünf Monaten sagen, daß große Hoffnung besteht, daß durch eine angestrengte systematische Tätigkeit auch der J.C.T. wieder belebt wird. Aber die ganze Tätigkeit der einzelnen Gesellschaften und die Heranziehung des jüdischen und nicht jüdischen Privatkapitals durch diese Gesellschaften oder durch Anleihen, hat nur einen Wert, wenn zuvörderst das nationale Kapital steigt und sich ausdehnt, jene Mittel, die sich in den Händen des K.K.L. und des K.H. befinden. Nur wenn wir uns auf ein großes nationale* Kapital stützen, werden wir auch andere Mittel mobilisieren können. Nur dann wird keine Gefahr für uns darin bestehen, eine Geschäftsgemeinschaft mit starken internationalen Faktoren einzugehen. Auch das Vertrauensverhältnis, das die Lloyds-Bank gegenüber dem K.H. bekundet hat, gründet sich auf die Erkenntnis der wertvollen Aufgaben, die das nationale Kapital beim Aufbau des Landes zu erfüllen hat, und auf die Annahme, das jüdische Volk, das seine Heimat aufbauen will, werde auch sein nationales Kapital aufbauen. Auch die Wertschätzung der A.P.B. durch die Lloyds-Bank, die in der Beteiligung der Lloyds* Bank an der Erwerbung der von der A.P.B, ausgegebenen neuen Vorzugsaktien zum Ausdruck kam, gründete sich darauf, daß Lloyds die

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