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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 137

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 137 (sequence 140)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476292--9181-3485332
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Kaplan 137 tätigheit sagen. Unser Budget enthielt einen Posten von etwa £ 60.000 für Neukolonisation von Arbeitern und von £ 15.000 für Mittelstandssiedlung. Auf Grund von Verhandlungen mit dem Südafrikanischen Zionistischen Landesverbände über die Errichtung einer besonderen landwirtschaftlichen Siedlung zu Ehren von General Johann Smuts gelang es uns, den für Kolonisation bestimmten Budgetposten um wettere £ 10.000 zu erhöhen. Wir nennen diese Siedlungstätigkeit „Neukolonisation", die Siedler sind aber sämtlich weder neu im Lande, noch neu in der Landwirtschaft. Wie Sie aus dem Berichte des Kolonisations-Departements ersehen, wurde der größte Teil der zur Verfügung stehenden Geldmittel in die Kolonisation im Emek Chefer investiert. Ein Teil der dortigen Siedler hatte sich bereits vor 5—6 Jahren auf dem Boden festgesetzt. Die Siedler von Kfar Witkin hatten den Boden bereits 1929 besetzt, um ihn zu bearbeiten und zu slichern. Sie erhielten in all den Jahren keinerlei Hilfe, hielten jedoch trotz großer Leiden und obwohl sie bei der in den letzten Jahren herrschenden Prosperität in den Städten weit mehr hätten verdienen können, in ihren Siedlungen aus, weil sie die Hoffnung hatten, daß die zionistische Bewegung eines Tages ihre nationale Kolonisation erneut aufnehmen und ihnen bei der Entwicklung und Konsolidierung ihrer Landwirtschaft zu Hilfe kommen werde. Im Hinblick darauf, daß die Landwirtschaft in diesem Gebiete intensive Landwirtschaft ist und sich in hoffentlich kürzerer Zeit als die schwere Landwirtschaft wird selbst erhalten können, haben wir in die Verträge mit diesen Siedlern entsprechende Aenderungen aufgenommen. Wir haben für sie den Beginn der Rückzahlung auf 20 Jahre und den Zinssatz auf 4 Prozent festgesetzt. Wir haben keine allgemeinen Richtlinien für unsere zukünftige Siedlungstätigkeit festgelegt, sondern werden von Fall zu Fall bei der Gewährung von Siedlungsdarlehen die besonderen Verhältnisse der in Betracht kommenden Wirtschaft berücksichtigen. Die Erneuerung unserer landwirtschaftlichen Tätigkeit bereitet uns naturgemäß große Genugtuung, ich muß jedoch andererseits auf die große Schwierigkeit hinweisen, auf die wir infolge des großen Abstandes stoßen, der zwischen dem Betrage besteht, den wir für Kolonisation bewilligen konnten, und dem gewaltigen Drange nach Ansiedlung und den vitalen Bedürfnissen, die wir vor uns sehen. Wir haben monatelang gemeinsam mit den Vertretern der Siedler einen Weg gesucht, um mit dem bißchen, das wir besitzen, den Löwenhunger zu stillen. Selbstverständlich haben wir ihn nicht gestillt. Für Mittelstandssiedlung haben wir einen Betrag von etwa £ 11.000 ausgegeben. Bis zu unserer Abreise zum Kongreß sind uns jedoch keinerlei neue ernste Vorschläge für diesen Siedlungszweig gemacht worden. Wir haben daher beschlossen, uns mit den uns unterbreiteten Vorschlägen nicht zu begnügen, und haben in diesem Jahre eine besondere Aktion begonnen, um den Mittelstand für die landwirtschaftliche Kolonisation zu organisieren. Wir haben zu diesem Zwecke einen Sonderdelegierten, Herrn Zvi Liebermann, in die Diaspora ent-

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