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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 124

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 124 (sequence 127)
Language
German, English, Hebrew
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124 j. Kongreß-Sitzung: Wirtschaftsreferat auf i'6o/o. Auch in der Zusammensetzung der Arbeitereinwanderung trat eine Veränderung ein: der Prozentsatz der Handwerker und Facharbeiter stieg. Im Laufe dieser beiden Jahre wurden besondere Organisationen dieser Berufsgruppen geschaffen, wie „Haowed", „Zionistische Handwerker", „Religiöse Handwerker". Allein die Organisation „Haowed" umfaßt heute etwa 20.000 bis 25.000 Mitglieder. D;e Organisation Hechaluz und die um sie konzentrierten Jugendorganisationen umfassen zusammen etwa 150.000 Menschen; davon befinden sich nach den Ziffern des Einwanderungsdepartements etwa 30.000 auf Hachscharah. Wir treten in eine Periode ein, wo wir vor d».:r Frage stehen, nicht nur die Alijah, sondern geradezu den Exodus großer jüdischer Massen zu organisieren, und das stellt uns vor schwierige neue Probleme. Denn selbstverständlich ist ein großer Unterschied zwischen der Regulierung einer Alijah und den Bedürfnissen eir :$ Exodus. DAS WACHSTUM DES JISCHUW UND SEINER WIRTSCHAFT. Der jüdische Jischmv im Lande ist im Laufe dieser Jahre sichtkir gewachsen. Nach unserer Schätzung wuchs er im Jahre 1933 i n über 40.000 Menschen, 1934 um mehr als 50.000, und in diesen Jahre wird sich der Zuwachs 70.000 Personen nähern. Im Lau e der letzten Jahre 1932 bis 1935 wuchs der Jischmv von 171.000 auf 350.000 Personen, und wir bilden gegenwärtig 26 bis 27 Prozent d r Gesamtbevölkerung Palästinas. * Aber nicht nur in quantitativer Hinsicht nahm der Jischuw zu. Im Laufe der letzten Jahre ist auf wirtschaftlichem Gebiete im Luv Je Großes geschehen. Die Juden investierten in diesen Jahren Dützen*le von Millionen Pfund. Man schätzt das Kapital, das durch Jud< n im Jahre 1933 im Lande angelegt wurde, auf 7 Millionen palästinensische Pfujnd, für das JaÜir 1934 auf 10 Millionen palästinensische Pfund, und in diesem Jahre wird der Betrag der Anlagen allen Anschein nach die erwähnten Beträge noch übersteigen. 1934 und 1935 wurde der Großteil der Investitionen im Bauwesen angelegt, jedoch wurden sehr große Summen auch im Orangenbau und in der Industrie investiert. Die Fläche der jüdischen Pardessim erreicht in diesem Jahre 160.000 Dunam bei einer Gesamtfläche von 280.000 Dünarn Pflanzungsboden überhaupt. Von diesen 160.000 Dunam sind 60.000 bis 70.000 bereits fruchttragend. Die Juden haben in die Entwicklung von Pflanzungswirtschaften bis jetzt nahezu 9 bis 10 Millionen Pfund investiert. Die Zahl der für die Arbeit in den Kolonien benötigten Arbeiter beträgt im Jahre 1935 bereits etwa 30.000, sie wird jährlich wachsen und in den nächsten 4 bis 5 Jahren 50.000 erreichen. Im Rechenschaftsbericht der Abteilung für landwirtschaftliche Kolonisation wurden weitere Einzelheiten über die Pflanzungswirtschaft und über die Landwirtschaft im allgemeinen veröffentlicht. Ich will nur hervorheben, daß nach den Ziffern, über die wir verfügen, obwohl das letzte Jahr in gewissem Maße für die Pflanzungs-

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