Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 49 (sequence 52)
- Language
- German, English, Hebrew
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Cohn, Laski 49 Juden, die in vielen Ländern heute herrscht, ist Palästina zum einzigen Ausweg für die Juden geworden. Ich kenne die Arbeit Ihres Präsidenten um die Erweiterung der Immigration und die Eröffnung der Tore von Transjordanien für die jüdische Kolonisation. Und wenn die Anstrengung unserer Körperschaft die Erreichung dieser beiden großen Ziele fördern könnte, so würden wir uns darüber sehr freuen. Ich bin selbst Nichtzionist, ich stamme sogar aus einer Atmosphäre von Gegnern des Zionismus. Aber mögen wir uns ideologisch alle auch noch so sehr unterscheiden, wir sind vereint in dem gemeinsamen Wunsch, da/B das Werk der Schaffung einer Zuflucht für die Juden in Palästina in jeder Beziehung gelingt. Wir sind diesem Ziele ergeben und werden jede Hilfe leisten, die wir leisten können (Lebhafter Beifall). PRÄSIDENT DR. NAHUM SOKOLOW (verliest die folgenden Begrüßungsschreiben an den Kongreß): Die große Aufgabe der Wiedererrichtung Zions und des Aufbaues eines Heimatlandes auf den Bergen und Ebenen Palästinas erfordert große (ieduhl, Entschlossenheit und staatsmännisches Handeln. Ich beglückwünsche den Zio* nistenkongreß würmstens zu den bemerkenswerten Fortschritten, die bereit? erzielt worden sind. Wenn das Volk Israel sich wieder einmal von einer grausamen Verfolgung bedroht, sieht, so ist es doch herzerfrischend, wenigstens zu wissen, daß es auch im Begriffe ist, für viele seiner Söhne und Töchter eine Zuflucht in dem Lande zu finden, dem seine Vorfahren unsterblichen Ruhm verschafft haben. Ich vertraue darauf, daß der diesjährige Kongreß sich dadurch bewähren wird, daß er «ich von jenem Geiste der Weisheit, der Opferwilligkeit und der unbeugsamen Entschlossenheit leiten lassen wird, d»»r einen so großartigen Fortschritt ermöglicht hat und durch den allein die zionistischen Hoffnungen schließlich der vollen Verwirklichung entgegengeführt worden können. Lloyd George. Von der Exekutive des Britischen Parlamentarischen Palästina- Komitees ist das folgende Schreiben eingegangen: Lieber Dr. Sokolow! Wir würden uns freuen, wenn Sie dem Kongreß herzliche Grüße von der Exekutive des Parlamentarischen Palästina-Komitees überbringen wollten. Wir senden unsere besten Wünsche für einen vollen Erfolg seiner Beratungen und für die Förderung der großartigen Aufbauarbeit in Palästina. Ergebenst Josiah Wedgwood, Hartington, Barnett Janner. Vom Bürgermeister der ersten jüdischen Stadt Tel Aviv, M. Dizengoff, erhielt das Kongreß-Präsidium folgendes Begrüßungsschreiben: Im Namen der Stadt Tel Aviv sowie in meinem Namen übersende ich Ihnen meinen herzlichen und aufrichtigen Gruß zur Eröffnung des XIX. Kongresses. 3Iöge der Geist unseres Führers, des Gründers der Bewegung und des Kongresses, Benjamin Seew Herzl, über Eurer Versammlung und über den Abgesandten des jüdischen Volkes schweben, sie auf dem Weg der Einheit und des Friedens zu dem erhabenen Ziel der Wiederbelebung unseres Volkes und Landes {führen und sie vor jeder Neigung zu Spaltung und Isolierung bewahren. Eure Losung sei: Ein Volk, ein Land, eine zionistische Organisation für alle Kinder Israels! M. Dizengoff. 4