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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 613

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 613 (sequence 615)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--9022-3485172
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Shechterman, Locker, Laski 613 derungsgesetz. Dies scheint die richtige Auslegung des Mandates zu sein, das die Palästinaregierung verpflichtet, uns die Einwanderung ins Land zu erleichtern. Noch gefährlicher und ärger für uns ist das Bodengesetz, Das neue Pächtergesetz verschließt den Juden jede Möglichkeit eines Bodenkaufes in Palästina. Es bestimmt, daß zu jenen Bodenbearbeitern, die schon nach dem früheren Gesetz dadurch geschützt waren, daß sie bei einem Verkauf des Bodens durch den Eigentümer eine Kompensation erhalten müssen, nun auch die Verwandten des Eigentümers gehören und daß vor allem diese Kompensation so geschehen muß, daß sie Boden erhalten, und zwar einen Boden, der nicht weit von dem verkauften Boden entfernt ist. Das gilt sogar für Leute, die erst ein Jahr auf dem betreffenden Boden saßen! Diese neuen Gesetze sind ein großes Hindernis für jede weitere Arbeit in Palästina und ich ersuche daher die Exekutive, dieser Angelegenheit die höchste Aufmerksamkeit zu schenken. Sie zeigen doch deutlich, daß die Politik der englischen Regierung uns auf keinen Fall erlauben will, ins Land einzuwandern und in ihm zu erstarken, um eines Tages die Herren des Landes oder zumindest eine beträchtliche Mehrheit zu sein. Man fragte uns (Sokolow), ob wir bereit sind, den deutschen Juden zu helfen. Ja, die Juden der ganzen Welt sind bereit, gebt ihnen aber die Möglichkeit dazu! Das Parlament in Palästina wird das Geschenk für den nächsten Kongreß sein. WAHL DES ADMINISTRATIVKOMITEES. VORS. PROF. SPEYER: Die Debatte ist hiermit beendigt. Ich schlage vor, daß wir uns jetzt der Wahl des Administrativkomitees zuwenden iund dann die Reorganisierungsvorschläge erörtern; danach können wir die Präsidien des Councils und des Administrativkomitees wählen. BERL LOCKER (Mitgl. d. Ex. — spricht pidisch): Ich habe formell keinen Einwand gegen diesen Vorschlag, ich glaube aber, daß der Council das ganze Administrativkomitee und die ganze Exekutive wählen sollte. Da nun aber die Zionisten mit ihren Wahlen noch nicht fertig sind, schlage ich vor, daß Sie hier nur die Nichtzionisten wählen und die Wahl des zionistischen Teils des Councils den Zionisten überlassen. NEVILLE LASKI (England — spricht englisch): Wir sollten die Frage hier in folgender Art behandeln: Hier sollte sowohl eine Anzahl von Zionisten als auch von Nichtzionisten anwesend sein und der Council sollte dem Administrativkomitee das Recht übertragen, die Exekutive zu wählen. Ich schlage vor, dem Administrativkomitee Vollmacht zu erteilen, die zionistischen Mitglieder des Administrativkomitees und der Exekutive zu wählen.

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