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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 582

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 582 (sequence 584)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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582 i. Councilsitzung: Tagesordnung BERL LOCKER (Mitgl. d. Ex. — spricht jüdisch): Zwei Bemerkungen zur Beschwerde von Herrn Laski: Es ist sehr unangenehm, daß der Council seine Tagungen einzuleiten hat, bevor der Kongreß seine Arbeit beenden konnte. Es war aber wirklich nicht vorauszusehen, daß die Beratungen des Kongresses sich so in die Länge ziehen würden. Ich bitte die Herren, die Lage so wie sie ist zu verstehen. Es ist kein normaler Kongreß und keine normale Zeiti, und wenn der Kongreß sich so in die Länge zieht, so ist der Grund nicht darin zu suchen, daß irgend jemand technisch und organisatorisch versagt hat, sondern es liegen triftige Gründe vor. Nun eine Bemerkung über die Abwesenheit des Präsidenten und des politischen Referenten der Exekutive. Die beiden Herren befinden sich zur Zeit beim Außenminister der cechoslovakischen Republik, Herrn Benes. Die Zeit des Interviews wird nicht nur von uns bestimmt. Niemand bedauert es mehr als die Exekutive, daß die Herren nicht zur Eröffnungssitzung kommen konnten. Dr. I. FRIEDMANN (Ungarn — spricht deutsch): Es wurde uns ein Bericht der Exekutive vorgelegt. Ich habe mein Exemplar erst heute erhalten. Ich würde bitten, daß uns die Berichte in Zukunft einen Monat oder wenigstens zwei Wochen vorher zugesandt werden, damit wir dazu Stellung nehmen können. BERL LOCKER (Mitgl. d. Ex.): Der Wunsch ist berechtigt und wir nehmen ihn zur Kenntnis. Dr. M. KARPF (Amerika — spricht englisch): Wir hatten in den früheren Jahren ähnliche Schwierigkeiten, wenn das Administrativkomitee gleichzeitig mit dem Zionistischen Aktionskomitee zusammentrat, und ich unterstütze daher den Vorschlag von Mr. Laski, daß in Zukunft ein genügender Zwischenraum zwischen den beiden Sitzungen bleibt. VORS. PROF. SPEYER: Ich werde die Bemerkungen und Vorschläge, die vorgebracht wurden, an die zuständige Stelle leiten, damit Schritte unternommen werden können, um dafür zu sorgen, daß unsere Beratungen zur richtigen Zeit beginnen und die Mitglieder den Bericht möglichst frühzeitig erhalten. NEVILLE LASKI (England): Am 8. August erhielt ich einen Brief mit der Einladung zur Sitzung des Council und mit einer umfangreichen Tagesordnung, deren Punkt 6 lautet: „Berichte der Palästina- Exekutive". Diese Berichte sollten jetzt erstattet werden. Die Tagesordnung sagt auch, daß Vorschläge für die Reorganisierung der Jewish Agency unterbreitet werden; aber ohne ein Mandat der Körperschaft, die ich vertrete, des Board of Deputies der britischen Juden, ist es schwierig, zu Vorschlägen Stellung zu nehmen, die jetzt erst vorgelegt werden sollten. Es wäre für mich und andere.besser gewesen, wenn wir diese Vorschläge schriftlich erhalten hätten, um sie mit unseren Freunden erörtern zu können. Wenn die Jewish Agency in Zukunft funktio-

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