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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 537

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 537 (sequence 537)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8944-3485094
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537 Gewaltmitteln zu politischen Zwecken propagieren und da solche Tendenzen in Widerspruch stehen zu den Grundprinzipien jüdischer Moral und eine Gefahr bilden für den Aufbau Erez Israels, beschließt der XVIII. Zionistenkongreß, daß das neu zu wählende Aktionskomitee in seiner ersten Sitzung eine Kommission ernennt, die in Palästina eine umfassende und gründliche Untersuchung hinsichtlich aller Tatsachen durchführen soll, die mit den erwähnten Beschuldigungen im Zusammenhange stehen. Die Kommission soll das Ergebnis ihrer Untersuchungen und ihre Empfehlungen dem Aktionskomitee unterbreiten, welches bevollmächtigt wird, alle Maßnahmen zu treffen, die in wirksamer Weise dazu dienen können, diesen Tendenzen, falls ihr Vorhandensein bewiesen werden sollte, ein Ende zu machen und Elemente aus der zionistischen Bewegung zu beseitigen, die die Schuld oder Verantwortung für solche Tendenzen tragen. Der Kongreß überträgt hierdurch der vom A.C. zu wählenden Kommission alle zur Durchführung der Untersuchung erforderlichen Vollmachten, inbegriffen diejenigen Rechte, Zeugen zu laden und die Vorlegung von Dokumenten zu verlangen, wie sie das Ehrengericht der Zionistischen Organisation besitzt. Zum Schluß erkläre ich im Namen der Sechser-Kommission, daß dieselbe weit entfernt davon ist, durch ihre Resolution irgendwie in das in Bezug auf die XLragödie Arlosoroff schwebende Verfahren einzugreifen, und ich bitte, das als authentische Interpretation zu betrachten. B) KOLONISATION. I. LANDWIRTSCHAFTLICHE KOLONISATION. 21. KONSOLIDIERUNG DER SIEDLUNGEN. Der Kongreß konstatiert mit Genugtuung den Fortschritt in der Konsolidierung der landwirtschaftlichen Siedlungen dank den Anstrengungen der Siedler und den Keren-Hajessod-Mitteln, die für diesen besonderen Zweck aufgebracht und gemäß dem Kohsolidierungsplan in dem Ausbau der Wirtschaften investiert wurden. Der Kongreß drückt den Landeskomitees des Keren Hajessod und den zionistischen Verbänden in der Cechoslovakei und in Südafrika seinen Dank für ihre besondere Hilfe bei dieser Aktion aus und fordert die Exekutive der Jewish Agency auf, auch in Zukunft besondere Anstrengungen zur Aufbringung der Summen zu machen, die noch zur vollen Konsolidierung der Wirtschaften gemäß den in den Siedlungsverträgen enthaltenen Verpflichtungen des Keren Hajessod fehlen, um die volle Ausstattung der Wirtschaften mit Produktionsmitteln und Bewässerungsanlagen, wie auch die Errichtung von Wohnhäusern für die Ansiedler (vor allem die Vollendung der Wohnhäuser für die Ansiedler von Nahalal) sowohl durch Keren-Hajessod-Mittel als auch mit Hilfe von geeigneten Anleihen zu ermöglichen. 22. DIE SIEDLUNGEN DES KISCHON- UND AFULEBLOCKS. Der Kongreß lenkt die Aufmerksamkeit der Exekutive der Jewish Agency insbesondere auf die Siedlungen des Kischon- und Afulegebietes, die in den letzten zwei Jahren unter der Dürre und verschiedenen Schäden gelitten haben, und drückt den Wunsch aus, daß diese Siedlungen und besonders die Siedlungen Jagur und Ginegar — die in die Konsolidierungsaktion des Vorjahres nicht eingeschlossen wurden — vom Kolonisations-Departement gemäß dem Konsolidierungsplan und den zwischen der kolonisierenden Instanz und den Siedlern abgeschlossenen Verträgen gefördert werden. 23. SCHEICH ABREK. Der Kongreß konstatiert mit Genugtuung die Ansiedlungsarbeit, die in diesem Jahre in dem Moschav des Hapoel Hamisrachi in Scheich Abrek geleistet wurde und 24 Familien umfaßte. Er fordert die Exekutive auf, weitere 16 Familien von den Mitgliedern des Hapoel Hamisrachi dort anzusiedeln, um diese Siedlung wenigstens auf das Minimum an Siedlerzahl und auf die Stufe zu bringen, in denen sich alle

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