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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 487

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 487 (sequence 487)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8894-3485044
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Schkolnik, Zuöhöwiecki, Grünbaum 487 Gleichzeitig fordert der Kongreß die Exekutive auf, darüber zu wachen und sicherzustellen, daß bestimmte Beträge aus den Sondersammlungen für die deutschen Juden zur landwirtschaftlichen Ansiedlung unbemittelter Einwanderer verwendet werden. 10. Organisierung und Information. Der Kongreß wendet sich an alle zionistischen Landesverbände und fordert sie auf, unter den Volksmassen die Initiative zum Erwerb von Boden und zur landwirtschaftlichen Kolonisation zu wecken. Zu diesem Zwecke sollen bei den Palästinaämtern Kolonisationsabteilungen unter der Leitung von Sachverständigen aus Erez Israel errichtet werden. Das Kolonisations-Departement der Jewish Agency soll in engem, ständigem Kontakt mit diesen Abteilungen stehen und sie durch Rat und Informationen und die Beistellung geeigneter Pläne fördern. 11. Die landwirtschaftliche V er Suchsstation. In der Erkenntnis, daß ohne systematische wissenschaftliche Forschungsarbeit weder die Konsolidierung und Entwicklung der bestehenden Kolonisation, noch die Erweiterung der nationalen wie auch der privaten Neukolonisation möglich ist, würdigt der Kongreß die Arbeit der Versuchsstation auf dem Gebiete der Forschungs¬ und der Instruktionsarbeit und fordert die Exekutive auf, für die Erweiterung des Tätigkeitsgebietes der Versuchsstation zu sorgen. Die Anträge der Kommission für landwirtschaftliche Kolonisation werden ohne Debatte en bloc angenommen. KOMMISSION FÜR BODENPROBLEME. SCHMUEL ZUCHOWIECKI (Rad., Erez Israel): Ich bitte den Kongreß, folgende zwei Resolutionen der Bodenkommission anzunehmen: 1. Der Kongreß weist auf die Gefahr der Bodenspekulation hin, die im Lande herrscht, und fordert jeden Zionisten auf, dagegen Propaganda und Aufklärungsarbeit zu führen. 2. Der Kongreß fordert die Exekutive der Jewish Agency und den Keren Kayemeth Leisrael auf, eine Bodeninstitution zu schaffen, die alle Gesellschaften, die sich mit Bodenkauf aus nichtjüdischer Hand befassen, vereinigt und die Käufe und Verkäufe in einer einzigen Institution konzentriert. Die Anträge werden ohne Debatte angenommen. KOMMISSION FÜR ALI JA UND HACHSCHARA. BERICHTERSTATTER JIZCHAK GRÜNBAUM (Rad., A.C.): Die Probleme von Alija und Hachschara sind heute die wichtigsten, schwersten und verworrensten. Die Alija ist zur zentralen Tätigkeit der Zionistischen Organisation geworden. Die zionistische Bewegung muß alles tun, was in ihrer Macht steht, um die jüdischen Massen nach Erez Israel zu bringen, dem. einzigen Lande, dessen Tore den Juden geöffnet sind. Aber diese Tore stehen uns nicht weit offen. Die Kommission hat sich daher sehr ernst mit der Einwanderungs-Gesetzgebung befaßt. Sie stellte fest, daß diese Gesetzgebung in ihren wichtigsten Punkten und in ihrer Praxis im Widerspruch steht zu den Grundlagen des Mandates, das die Regierung verpflichtet, die jüdische Einwanderung zu erleichtern. Der Kongreß muß seine Stellung zu diesem Gesetz klar

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