Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
- Date
- 1934-01-01
- Page
- Seite 467 (sequence 467)
- Language
- German, English, Hebrew
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Gesundheit 467 dingung, daß die Exekutive der Agency 5000 Pfund für diesen Zweck hergibt. Nach Vorschlag der Exekutive würde also die Versuchsstation keinen Betrag für Administration und Durchführung von Versuchsarbeiten im Emek und Gevath und für Experimente auf dem Gebiete des Getreidebaues haben. Deshalb haben wir den Posten für die landwirtschaftliche Versuchsstation um 1500 Pfund erhöht. Es wird hier ein Betrag von 8500 Pfund für Einwanderung und Arbeit vorgeschlagen. Eigentlich beträgt dieses Budget 36.000 Pfund. Das ist der Betrag, der im Jahre für Einwanderung, Hachschara, Ankauf von Zelten für neue Einwanderer usw. ausgegeben wird. Demgegenüber gibt es aber verschiedene Einnahmen aus Palästina und aus dem Auslande, die auf 27.500 Pfund geschätzt werden. Die Kommission für Einwanderung und Arbeit war zwar der Ansicht, daß die Einnahmen geringer sein werden, die Finanzkommission aber hat beschlossen, daß man den Posten für Einwanderung und Arbeit nicht erhöhen kann. Wir kommen nun zum Posten für Erziehung. Dieser Posten hat uns sehr viele Schwierigkeiten bereitet. Die Exekutive hatte ursprünglich keinen Betrag für die Erziehungsarbeit eingesetzt und wollte, daß der Waad Leumi das gesamte Erziehungsbudget decke. Die Vertreter des Waad Leoimi und der Agency sind vor unserer Kommission erschienen und haben uns genau über die Lage der Dinge berichtet. Das Erziehungsbudget betrug im Jahre 5693 101.000 Pfund. Die Vertreter des Waad Leumi haben sich nach Verhandlungen mit den Lehrern auf Grund weitgehender Reduktionen an Gehältern usw. damit einverstanden erklärt, das Budget auf 91.000 Pfund zu reduzieren. Man hat uns erklärt, daß dieser Betrag das letzte Minimum ist, mit dem die Erziehungsarbeit im Lande durchgeführt werden könne. Die Palästina- Regierung hat im letzten Jahre ihre Subvention für das jüdische Erziehungswerk um 6000 Pfund erhöht. Sie beträgt jetzt 25.000 Pfund. An Schulgeld zusammen mit einem Beitrag der PICA geht ein Betrag von 41.000 Pfund ein. Es fehlten daher 25.000 Pfund. Die Finanzkommission hielt es nicht für möglich, diesen ganzen Betrag zu bewilligen, hat aber für * die Erziehungsarbeit einen Betrag von 20.000 Pfund bewilligt. Man hat uns versprochen, daß man sich bemühen wird, die Erziehungsarbeit jetzt in aller Ordnung durchzuführen. Wir wollen hoffen, daß die Schulen jetzt rechtzeitig eröffnet und daß wir keinen weiteren Erschütterungen im Schulwesen mehr ausgesetzt sein werden. Ich muß bemerken, daß diese befriedigende Regelung zum großen Teil durch die Hilfe der Palästina-Regierung ermöglicht wurde, die uns außer Erhöhung der Subvention auch geholfen hat, einen Teil des anderen erforderlichen Betrages zu beschaffen. Für das Zlechnikum haben wir einen Betrag von 750 Pfund eingesetzt. Die wichtige Aufgabe, die das Technikum erfüllt, ist allen bekannt. Das Budget des Technikums beträgt 6000 bis 8000 Pfund jährlich. Einen Teil dieser Summe bekommt das Technikum in der Form von Schulgeld und von Subventionen von Freunden und Insti- 30*