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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 438

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 438 (sequence 438)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8845-3484995
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ij. Kongreßsitzung: Bericht der Organisationskommission schlage der Kommission schon vorher vom A.C. angenommen worden. Ich schlage daher Ablehnung des Minoritätsantrages und Annahme des Vorschlages der Organisationskommission vor. BERICHTERSTATTER ISRAEL MEREMINSKI: Herr Kaplansky schlägt eine redaktionelle Aenderung des Punktes 2 b vor, und zwar soll es statt „die das Arbeitsgebiet der Exekutive berühren" heißen: „die in das Arbeitsgebiet der Exekutive fallen". Als Obmann der Kommission erkläre, ich mich damit einverstanden und modifiziere also :den Antrag, mit Zustimmung meiner Kollegen in der Kommission, in diesem Sinne. Und nun zu den Minderheitsanträgen: Mit jenen, die hier von „gegenseitigem Ueberemkommen" sprachen, kann man nicht über Disziplin reden, da sie ja der Zionistischen Organisation wie eine „gleichberechtigte" außenstehende, wenn auch befreundete Körperschaft gegenüberzustehen glauben. Man hat hier den Vorwurf erhoben, daß die Mitglieder unseres Ehrengerichtes nicht objektiv seien, weil sie den verschiedenen Parteien angehören. Laut dem Statut des Ehrengerichtes darf aber ein Mitglied des Ehrengerichtes, wenn über seine Partei verhandelt wird, nicht an den Verhandlungen teilnehmen. Man sollte also nicht unsere Richter so grundlos verdächtigen. Vergleichen Sie die Frage politischer Sonderaktionen nicht mit der Jewish Agency. Ueber die Jewish Agency hat der Kongreß Beschluß gefaßt, ob das Ergebnis nun gut oder schlecht ist. Der Kongreß ist souverän. Der Kongreß ist gerecht und sein Gericht ist gerecht! (Beifall.) Was nun das Tätigkeitsgebiet der Exekutive betrifft, so hat der XII. Kongreß ausdrücklich festgestellt, daß die Tätigkeit zum Schutz der jüdischen Minderheitsrechte und ähnliche Fragen zwar einen integralen Bestandteil des Zionismus bilden, aber nicht in das Tätigkeitsgebiet der Exekutive fallen. Wenn schon über die sozialistische Internationale gesprochen wird, so soll gesagt werden, daß sie mit ihrer Stockholmer Resolution 1918 und mit ihrem letzten Beschluß wegen der Judenverfolgungen in Deutschland bewiesen hat, daß sie in unserem Kampf um jüdisches Recht zu uns steht (Lebhafter BeifallUnruhe). Ich schlage En bloc-Annahme der Vorschläge der Kommission einschließlich des Vorschlages Hellmann-Reichmann als Punkt 5 des Kommissionsantrages vor. VORS. PRÄS. MOTZKIN: Ich lasse zunächst über jene Vorschläge abstimmen, die von den Vorschlägen der Kommission abweichen. Der weitestgehende Vorschlag in dieser Beziehung ist der Antrag der Revisionisten, der Ablehnung des ganzen Kommissionsvorschlages will. Bei der Abstimmung wird der Antrag der Revisionisten mit 210 gegen 44 Stimmen abgelehnt. Auch der Antrag Dr. Federbusch wird mit 154 gegen 41 Stimmen abgelehnt. Dr. JAKOB HOFFMANN: Namens der Revisionisten erkläre ich, daß sich meine Fraktion an der Abstimmung über den Vorschlag der

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