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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 133

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 133 (sequence 133)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Neumann 133 weitere große Pläne zur Verbesserung der Lage des arabischen Bauern aufzustellen. Auch in den Banken haben sich Depots bis auf etwa 8 Millionen Pfund angehäuft, von denen etwa drei Viertel jüdisches Vermögen darstellen. BEDENKEN GEGEN PRIVATINITIATIVE. Der starke Aufschwung unserer wirtschaftlichen Lage in Erez Israel ist gerade in einem Moment erfolgt, in welchem die Beträge, die uns von den nationalen Fonds zur Verfügung gestellt wurden, sehr gering waren. Die Errungenschaften der letzten Zeit sind im großen Maße von der Privatinitiative und den Investitionen des Privatkapitals gekommen. Die Diskussion, die in der Vergangenheit um die Rolle der Privatinitiative bei dem wirtschaftlichen Aufbau der Nationalen Heimstätte vor sich ging, hat heute jeden praktischen Inhalt verloren und trägt nur mehr akademischen Charakter. Die Tätigkeit der Privatinitiative ist heute eine feststehende Tatsache und sie wird auch in der Zukunft, ob wir es wollen oder nicht, andauern. Wir sollten aber diese Entwicklung vom Standpunkte unserer nationalen Interessen prüfen. Welche Bedenken hatten diejenigen, die gegen diese Tendenz waren oder Zweifel an ihren Resultaten hegten? Eines der größten Bedenken war, daß die Privatinitiative und das Privatkapital hauptsächlich an Profiten und Dividenden interessiert sei and daher das elementare Prinzip der Beschäftigung jüdischer Arbeiter in jüdischen Unternehmungen nicht berücksichtigen werde. Diese Furcht hat sich im allgemeinen im Lichte der Wirklichkeit als grundlos erwiesen. Verstöße gegen das Prinzip der jüdischen Arbeit fanden sich und finden sich hauptsächlich in den Kolonien, die noch vor dem Kriege gegründet wurden. Die neue Welle der Einwanderer und der Kapitalisten hat uns Leute gebracht, die im allgemeinen auf diesem und anderen Gebieten unseren nationalen Interessen treu blieben. Zum Glück kommt ihre Treue zum Prinzip der jüdischen Arbeit nicht allein aus Sentimenten, sondern in großem Maße als Folge eines lebensnotwendigen Prinzips und aus Privatinteresse. Es gibt wichtige Faktoren, die in dieser Richtung wirken, wie die Frage der Sicherheit und das Bedürfnis, eine Bevölkerung zu schaffen, die imstande ist, die Landesprodukte zu konsumieren. Selbstverständlich muß der Kampf um das Prinzip der jüdischen Arbeit ununterbrochen fortdauern. Ich wollte nur bemerken, daß die Hauptverletzungen gegen dieses. Prinzip nicht aus den Reihen der neuen Einwanderer kommen. Ein zweites Bedenken war, daß die Einwanderung von mehr oder minder bemittelten Personen die chaluzische Ali ja beeinträchtigen würde. Die Erfahrung hat uns das Gegenteil bewiesen. Der Handwerker, der Industrielle, der Pflanzer und alle diejenigen, die Kapitalien investieren, schufen und schaffen täglich die Möglichkeit zur Vergrößerung der Aufnahmsfähigkeit des Landes für chaluzische Alija. Es ist ja sehr leicht zu begreifen, daß ohne das Element der Kapitalisten, ohne Investitionen von Millionen Pfund, die Einwanderung

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