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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 94

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 94 (sequence 94)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8501-3484651
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Kong?-eßsitzung: Referat über Landwirtschaft sen auf ein Minimum beschränkt sein, und die Einnahmen dienen hauptsächlich zur Ernährung der arbeitenden Familie. Ihre Eigentümlichkeit liegt in ihrer Unabhängigkeit vom. Weltmarkt und seiner Konkurrenzkraft, in der sicheren Einnahme für den Ansiedler nach Ablauf von etwa drei Monaten seit seinem Seßhaftwerden, ohne daß er Arbeit bei anderen zu suchen hat, bis die Pflanzungen Früchte abwerfen. In der gesamten weiten Zitrus-Zone gibt es Platz für hunderte von Wirtschaften von diesem Typus, insbesondere auf den schweren Böden, die geeignet sind, die Bevölkerung, die von Pflanzungen ihre Existenz ziehen soll, mit verschiedenen Lebensmitteln zu versorgen. Die Kürzung des Weges vom Produzenten zum Konsumenten ist geeignet, die Transportspesen zu verringern und die Erzeugnisse konkurrenzfähig zu machen. Diese Wirtschaftsform sichert dem arbeitenden Menschen gegenüber dem, was er von der Lohnarbeit bekommt, vom Beginn seiner Ansiedlung auf dem Boden an einen höheren Lebensstandard und öffnet ihm bestimmte Möglichkeiten zur allmählichen Besserung seiner Existenz Verhältnisse. Jede Kolonie zählt solche Taglöhner in Massen. Viele h;aben schon ein Alter erreicht in dem ihr Stand nicht geändert werden kann, und sind verurteilt, für immer und ewig bei ihrem bestehenden Einkommen von 6 bis 7 Pfund monatlich zu bleiben. Die erwähnte Wirtschaft sichert vom Beginn an einen Reinertrag von etwa 80 Pfund jährlich außer der Wohnung. Die Einnahmsquellen, die in dem erwähnten Plan angemerkt sind, haben schon in technischer Hinsicht das Versuchsstadium durchgemacht. Tatsächlich haben sich aber die einzelnen Teile noch nicht zu einer vollen Wirtschaftseinheit zusammengesetzt, die auf gegenseitigem Einfluß untereinander, wie Fruchtwechsel und die Anpassungsfähigkeit in jeder Saison an die Verhältnisse des lokalen Marktes, begründet sind. Auch die Frage des Menschenmaterials ist hier viel komplizierter als in den vorhandenen Wirtschaftstypen, da diese Wirtschaft von besonderer und individueller Eigentümlichkeit ist. Der Arbeiter bedarf hier besonderer Ausbildung. Die Verwirklichung dieses Planes muß sehr vorsichtig mit einer geringen Anzahl von Wirtschaften beginnen, und diese sollen als Musterwirtschaften durch die Vervollkommnungen dienen, die sie von Jahr zu Jahr reduzieren werden. EXTENSIVE ÜBERGANGSWIRTSCHAFTEN IN IHRER NATÜR¬ LICHEN ZONE. Die intensive Wirtschaft wird ihrer Natur und ihrem Wesen nach nicht auf einmal, sondern erst allmählich geschaffen, auch wenn viele Mittel vorhanden sind. Wir besitzen keine Werkzeuge, mit denen man mit einem Schlag den Bodenertrag steigern und aus dem Boden hochqualifizierte, konkurrenzfähige Früchte hervorbringen kann. Wir können zu neuen Märkten nicht durch Aufrufe gelangen, sondern durch Eroberung einer Position nach der anderen. Der arbeitende Mensch

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