Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
- Date
- 1934-01-01
- Page
- Seite 80 (sequence 80)
- Language
- German, English, Hebrew
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- Beirut 1× ep/1047833
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80 j. Kongreßsitzung: Referat über städtische Kolonisation auf derselben Höhe wie in den Jahren 1927—30, nämlich 8 £ pro Kopf. Wenn man in Betracht zieht, daß die Bevölkerungszahl in Palästina zugenommen hat, ist dies eine sehr wichtige Erscheinung. Dagegen weist der Export eine sehr bedeutende Entwicklung auf. Er betrug im Jahre 1931 Sß 1.70 pro Kopf im Jahre 1932 £ 2.40 pro Kopf der Bevölkerung. Die mittleren und kleineren Industriellen haben ganz recht, daß sie bei der Förderung ihrer Unternehmungen sich hauptsächlich auf die Exportmöglichkeiten stützen. Die statistischen Daten des Imports im Jahre 1932 in Bezug auf die Nachbarländer bilden eine Garantie dafür, daß es noch ein weites Tätigkeitsfeld für den Export von verschiedenen Waren nach den Nachbarländern gibt. Im Jahre 1932 betrugen die Importdaten für Palästina und die Nachbarländer wie folgt: Erez Israel............ £ 7,770.000 Syrien und Libanon......... „ 8,970.000 Zypern............... „ 1,350.000 Mesopotamien........... 6,240.000 Aden.............. „ 4,160.000 Ägypten.........-....„ 28,130.000 Persien ............. „ 7,180.000 die Türkei............ „ 11,610.000 Insgesamt ............ £ 75,410.000 Obzwar die Länder Europas, Amerikas und Japans in ihren Industrien bereits einen solchen Standard erreicht haben, daß sie imstande sind, große Ueberschüsse zu produzieren und infolgedessen unsere Märkte durch ihre billigen Preise gefährden, so gibt uns doch die Tatsache, daß wir uns an Ort und Stelle befinden, zahlreiche Vorteile im Vergleich mit den fernen Ländern. Folgende Länder kommen für den Verkauf unserer industriellen Produktion in Betracht: Syrien, Libanon, Aegypten, Mesopotamien, Persien, Britisch-Indien, Aden, die englischen Kolonien in Ostafrika, Südafrika, England und die Vereinigten Staaten. Anknüpfung von Verbindungen mit diesen Ländern und Vorbereitung des Terrains hiefür werden große Anstrengungen erfordern. Die Palästinaregierung ihrerseits wird nichts unternehmen, um die für uns erforderlichen Märkte auszubauen, da die britischen Konsuln an ihren Orten nichts damit zu tun haben. Die kleinen Versuche, die wir in den letzten Monaten in Beirut und in Bagdad vorgenommen haben, sind nur bescheidene Anfänge, und die Hauptaufgabe unseres Departements ist, das Tätigkeitsgebiet unserer Industrie außerhalb der Grenzen Palästinas zu erweitern, so daß wir nicht von dem beschränkten inneren Markt und dem Markt Syriens und des Libanon abhängig sind. iWir erhalten ein interessantes Bild, wenn wir die Daten über unsere industriellen Unternehmungen aus dem Jahre 1930, die in unserem Memorandum an Simpson angeführt sind, mit dem Zensus