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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 429

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 429 (sequence 432)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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N. Landau, Ostrowsky, Mohilever, Dobkin, Ellenberg, Harzfeld, Kaplan 429 ELIAHU DOBKIN (Arb., Polen) schlägt vor, in Punkt 5, Immigration und Hachscharah, die Positionen folgendermaßen umzustellen: Hachscharah 3500 Pfund statt 2000 Pfund, dafür 1500 Pfund vom Posten Administration zu streichen. Er begründet seinen Antrag damit, daß heute 6000 Chaluzim sich in Hachscharah befinden und daß ein halbes Pfund pro Kopf der minimalste Beitrag ist, den die Zionistische Organisation leisten muß. Das Hachscharah-Budget betrug früher 6000 Pfund und wurde um 50 Prozent gekürzt, also wie kein anderer Posten benachteiligt. MENACHIM ELLENBERG (Rad., Polen): Wir haben uns acht Tage lang bemüht, ein Budget aufzustellen, das den Betrag von 366.000 Pfund als Maximum festhält, und jetzt kommen Mitglieder des Kongresses mit neuen Forderungen, ohne an die Deckung zu denken. Das Budget muß im Gleichgewicht gehalten werden. Ich beantrage, über alle Vorschläge zur Tagesordnung überzugehen. Der Antrag wird abgelehnt. ABRAHAM HARZFELD (Arb., Erez Israel) beantragt, daß alle Erhöhungsanträge in zwei Teile geteilt werden, und zwar solche, die neue Posten enthalten, und solche, die nur Erhöhungen im Rahmen des Budgets bringen. VORS. PRÄS. MOTZKIN erklärt diesen Weg für ungangbar. ELIESER KAPLAN (Arb., Erez Israel) bringt zwei Vorschläge zum Punkt 5 c). Der Posten von 4400 Pfund soll in zwei Teile geteilt werden, 2400 Pfund für die Arbeit in der Stadt und der Rest für die Arbeit auf dem Lande, hauptsächlich zur Verwendung für Hilfswirtschaften. Ferner soll für die Kulturarbeit unter Erwachsenen statt der ausgeworfenen 500 Pfund ein Betrag von 1000 Pfund eingesetzt werden. BERICHTERSTATTER ING. LANDAU: Der Kongreß ist heute nicht in der Lage, solche Details zu bestimmen. Es ist auch unmöglich, die Reserven noch weiter zu verkleinern. Ich bitte nochmals, das Budget en bloc anzunehmen. VORS. PRÄS. MOTZKIN: Diesen Antrag kann ich nicht zur Abstimmung bringen, es ist ja auch schon der Antrag Ellenberg gefallen. Ich bitte, jetzt über den Antrag Arditti auf Erhöhung des Postens „Industrie" um 2000 Pfund abzustimmen. Der Antrag wird angenommen. ELIESER KAPLAN: Da die gesamte Reserve jetzt bis auf 500 Pfund verbraucht ist, so können weitere Ausgabeposten nur in der Weise untergebracht werden, daß man Streichungen vornimmt. RAW OSTROWSKY: Für die Ausgaben für Erziehung muß man das Budget vergrößern und die Exekutive verpflichten, besondere Einnahmequellen zu suchen, um das Erziehungswesen zu retten. Es ist kein Zweifel, daß die Exekutive, wenn sie sich dazu verpflichtet, Wege zur Aufbringung von 12.500 Pfund finden wird.

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