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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 423

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 423 (sequence 426)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476288--8231-3484380
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Rosenblüth, Arditti, Motzkin, Kaplan, Harzfeld 4*3 beschlossen, den Wunsch auszudrücken, daß auch das Organisations-Departement nach Palästina verlegt wird. Aus denselben Gründen der Einschränkung haben wir vorgeschlagen, das Budget um 4000 Pfund zu kürzen. Was nun die Vorschläge Arditti betrifft, so sind die Ersparnisse von 3000 Pfund, die Herr Arditti vorschlägt, fiktiv. Wir können die 1200 Pfund beim „Haolam" jetzt nicht ersparen, denn wir sind durch Vertrag mit dem Herausgeber bis 1932 gebunden. Daher hat die Kommission statt eines fiktiven Ersparnisvorschlages den Antrag gestellt, daß der Vertrag mit dem Herausgeber des „Haolamcc ohne Zustimmung des A.C. nicht erneuert werden darf. Was den Antrag Arditti auf Streichung des Budgetposten Archiv anlangt, so kann man in der heutigen Zeit des schweren Kampfes, wo wir ungeheures Material haben müssen, um stets bereit zu sein, diesen Posten nicht streichen. Wieviel das Archiv kosten soll, kann die Exekutive in aller Ruhe festsetzen. Herr Arditti hat sich ferner des Keren Kajemeth angenommen. Auch wir wollen die Spesen aller Fonds möglichst kürzen, aber wir müssen ehrlich sein. Die zionistische Bewegung leistet dem Nationalfonds ungeheure Dienste. Sie stellt ihm den ganzen Apparat zur Verfügung. So hat doch die zionistische Bewegung das Recht, dafür eine gewisse Gegensumme zu bekommen, um sich zu erhalten. Ich habe noch etwas zu erklären: Man hatte hier Gehälter der Exekutive für Erez Israel und die Galuth vorgeschlagen. Wir haben in der Budgetkommission folgenden Vorschlag eingebracht, den ich hier nicht zur Abstimmung, sondern zu Protokoll bringen will: In den schweren Zeiten, welche die zionistische Bewegung durchmacht, sollen diejenigen, die an der Spitze der Bewegung stehen, ein Beispiel geben; daher drücken wir den Wunsch aus, die Exekutive möge beschließen, ihre Gehälter in Erez Israel bis auf 50 Pfund und in der Galuth bis auf 70 Pfund zu kürzen. VORS. PRÄS. MOTZKIN: Wir werden zunächst über die Gesamtsumme des Londoner Budgets und dann über die Gehälter der Exekutive abstimmen. Der Vorschlag der Budgetkommission zum Londoner Budget beläuft sich auf 25.000 Pfund, der Vorschlag, den Herr Rosenblüth namens der Exekutive eingebracht hat, lautet folgendermaßen: Der Kongreß beschließt, den Entwurf des Londoner Budgets und alle Anträge dazu dem A.C. zu überweisen mit der Maßgabe, daß der Betrag für laufende Ausgaben (ohne Schulden) die Summe von 29.000 Pfund nicht übersteigen soll. Wird darunter verstanden, daß das A.C. noch jetzt in dieser Sache darüber beschließen soll? FELIX ROSENBLÜTH (Mitgl. d. Exekutive): Jawohl, noch jetzt. Ich beantrage gegenwärtig gar kein festes Budget von 29.000 Pfund und sage auch nicht, daß es nicht möglich ist, das Budget auf 25.000 Pfund herabzusetzen. Ich beantrage, daß die Festsetzung des Budgets dem A.C. überwiesen werden soll mit dem Auftrage, daß das Budget nicht größer sein soll als 29.000 Pfund; es kann aber auch unter dieser Summe bleiben. ABRAHAM HARZFELD (Arb.y Erez Israel) schlägt folgenden Zusatz zum Antrag Rosenblüth vor: Der Zuschuß zur Deckung des Londoner Budgets vom Keren Hajessod darf nicht 9000 Pfund und der des K.K.L. nicht 6000 Pfund übersteigen.

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