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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 417

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 417 (sequence 420)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476288--8225-3484374
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Berligne Hier erbitte ich Ihre besondere Aufmerksamkeit. Die vom A.C. im Juni 1930 eingesetzte Ersparungskommission hat ihre Aufgaben abgeschlossen, und als Ergebnis ihrer Vorschläge und der von der Exekutive und den Direktorien der Fonds schon früher durchgeführten Änderungen wurde eine ganze Reihe von Kürzungen durchgeführt. Trotzdem haben wir im Budget des Direktoriums des Keren Hajessod noch 3000 Pfund gestrichen. All diese Kürzungen gingen hauptsächlich auf Kosten der Beamten. In der letzten Zeit wird in Presse und Öffentlichkeit ein scharfer Kampf gegen unsere Beamten geführt. Als Mitglied der Ersparniskommission muß ich Ihnen erklären, daß dieser Kampf unsere Beamten in eine ungemein schwere Situation bringt. Im Laufe eines halben Jahres wurden allein in der Jerusalemer Exekutive mehr als 50 Beamte abgebaut; das bedeutet heute in Palästina in einzelnen Fällen: zum Hunger verurteilt. Und trotzdem stießen wir weder bei der Allgemeinen Jüdischen Beamtenorganisation (Histadruth Hapekidim), noch bei den einzelnen Personen auf Widerstand gegen Entlassungen oder Gehaltskürzungen. "Wir fanden unter den Beamten Fachleute ersten Ranges, die in einem privaten Unternehmen zwei- bis dreimal soviel Gehalt bekommen können, die aber nicht nur um des Gehaltes willen arbeiten, sondern ihre seelische Befriedigung dabei haben. Kein Geld wird uns diesen Geist unserer Beamten geben, der sie ohne Rücksicht auf Uberstunden arbeiten läßt. Sie verlangen keine Lobeshymnen, aber vergiften Sie nicht ihr Leben und die Atmosphäre ihrer Arbeit (Beifall). In dem Posten B, Londoner Büro der Jewish Agency, sind auch 1500 Pfund für die Sitzungen des A.C. und des Administrative Committee inbegriffen. Diese 9000 Pfund sind aber nur der Beitrag des Keren Hajessod zu den Ausgaben des Londoner Budgets. Uber das Gesamtbudget des Londoner Büros wird Ihnen separat berichtet werden. Die Ausgaben der Jerusalemer Exekutive haben wir nach dem Vorschlag der Exekutive selbst auf 12.000 Pfund festgesetzt, das ist das Minimum, das nicht mehr gekürzt werden kann. Dazu kommen noch 3500 Pfund für das Politische Departement in Jerusalem. Neu ist der Posten Kontrollamt. Seine Schaffung wurde schon mehrere Male beschlossen, aber die vom letzten Kongreß zu diesem Zwecke eingesetzte Kommission trat kein einziges Mal zusammen. Um wenigstens den Beginn der Arbeiten des Kontrollamtes zu ermöglichen, haben wir 500 Pfund dafür eingesetzt. Details werden Sie später noch hören. Wir konnten leider die Minimalforderung der Erziehungskommission auf 67.500 Pfund nicht erfüllen. Auf die Frage, wie mit den bewilligten 54.500 Pfund das Schulwerk in seiner Gesamtheit fortzuführen ist, wissen wir selbst keine Antwort, und auch diese Summe wird vielleicht von der Agency noch gekürzt werden. Auch dem Technikum wurden 1000 Pfund gestrichen. Das Budget für landwirtschaftliche Ansiedlung wurde auf 7000 Pfund herabgesetzt. Das Budget der Kupath Cholim wurde von 14.500 auf 5000 Pfund herabgesetzt, während die Kupath Cholim 7500 Pfund verlangte. Sie haben ein besonderes Referat über die Wichtigkeit der palästinensischen Industrie gehört, die schon heute an ihre 12.000 Arbeiter 600.000 Pfund Jahreslohn zahlt. Die Vertreter der palästinensischen Industriellen verlangten von uns 17.000 Pfund, außerdem 25.000 Pfund für langfristige Kredite. Und als Antwort darauf geben wir Ihnen die lächerlich geringe Summe von 2000 Pfund. Und wie- ^7

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