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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 410

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 410 (sequence 413)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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410 20. Kongreß-Sitzung: Bericht der Erziehungskommission nicht aufgeschoben werde, und weil sie im Antrag genügend Garantien sieht, um die Rechte des Jischuw zu wahren. RAW JAAKOW BERMANN (Misr., Erez Israel) spricht gegen den Vorschlag der Exekutive, da dieser nicht nur die Autonomie verkleinern, sondern sogar ganz abschaffen wolle. Zwar wird den Parteien das Vetorecht zuerkannt,, aber der Einfluß auf die Anstellung von Lehrern etc. genommen. Die Kommission beschloß, diese Details nicht vor dem Kongreß aufzurollen, sondern erst im A.C. zur Sprache zu bringen. Der Antrag der Exekutive wird abgelehnt, der Antrag der Kommission angenommen. BERICHTERSTATTER OSTROWSKY verliest Punkt E: Erziehung in der Diaspora. E. Die Erziehung in der Diaspora. 1. Der Kongreß beauftragt die Exekutive, in kürzester Zeit den Beschluß des XVI. Kongresses betreffend die Schaffung eines Kulturdepartements für die Fragen der hebräischen Kultur in der Diaspora bei der Zionistischen Exekutive in die Tat umzusetzen. Dieses Departement soll mit allen hebräischen Erziehungs- und Kulturorganisationen in ständigem Kontakt verbleiben. 2. Der Kongreß appelliert an die zionistischen Organisationen aller Richtungen und an alle verschiedenen Kultur- und Erziehungsorganisationen, das hebräische Erziehungswerk zu erweitern, in allen Ländern der Diaspora hebräische Schulen (nach dem Vorbild der hebräischen Schulen in Palästina) zu gründen und für ihre pädagogische und materielle Entwicklung zu sorgen. 3. Der Kongreß appelliert an die Zionisten aller Richtungen, allerorten ihre Kinder in hebräische Schulen zu schicken. 4. Der Kongreß begrüßt die Gründung der „Brith Iwrith Olamith" (Hebräischer Weltverband) und gibt seiner Hoffnung Ausdruck, daß dieser Weltverband die Einigung aller Faktoren und aller auf dem Gebiete der hebräischen Kultur tätigen Kräfte aller Richtungen ermöglichen wird. 5. Der Kongreß appelliert an die zionistischen Organisationen, die Organisierung der Brith Olamith zu fördern. 6. Der Kongreß beauftragt die Exekutive, einen Monat im Jahre für Propaganda und Sammlungsaktionen zugunsten der jüdisch-nationalen Erziehungs- und Kulturanstalten aller Richtungen in der Diaspora festzusetzen. 7. Mit Befriedigung nimmt der Kongreß den Beschluß der Berliner Konferenz zur Kenntnis, einen hebräischen Weltkongreß einzuberufen, der zur obersten Instanz aller Richtungen der hebräischen Weltbewegung in der Diaspora werden soll. S. GOLDENBERG (Rev.y England) schlägt En-bloc-Annahme vor. MELECH NEUSTADT (Arb., Polen — spricht jüdisch): Unter den Parteien der zionistischen Bewegung besteht keine Einigkeit in der Frage des Schulwesens in der Galuth (Zwischenrufe: Hebräisch!). Ein bedeutender Teil der Bewegung, die Poale Zion, unterhält in der Galuth ein nationales Schulwesen mit jüdischer Unterrichtssprache und kämpft dafür. Man darf also diesen Konfliktsstoff nicht in die Organisation, die doch alle umfassen soll, hineingetragen; unsere Beschlüsse müssen doch für alle annehmbar sein. Oder die Beschlüsse des Kon-

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