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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 368

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 368 (sequence 371)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476288--8176-3484325
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368 iy. Kongreß-Sitzung: Bericht der Kolonisationskommission 12. Der Kongreß betont erneut die schon vom XVI. Kongreß anerkannte Wichtigkeit der Mädchen-Lehrfarmen für die landwirtschaftliche Ausbildung der jüdischen Mädchen und Frauen und die Verpflichtung, die Konsolidierung der bestehenden Mädchen-Lehrfarmen in Schechunath Borochow, Nachlath Jehuda und Petach Tikwah im Verlauf der nächsten zwei Jahre durchzuführen. Der Kongreß fordert die Exekutive der Jewish Agency auf, dafür Sorge zu tragen, daß dieser Beschluß des XVI. Kongresses endlich ausgeführt wird, und fordert sie auf, sich mit der Leitung der WIZO in Verbindung zu setzen, um gemeinsam mit ihr die Konsolidierung der genannten drei Mädchen-Lehrfarmen durchzuführen. Der Kongreß fordert, zu diesem Zweck eine entsprechende Summe in das Budget des nächsten Jahres einzusetzen. ABRAHAM TAWIW (Jemenit, Erez Israel) begründet sein Minderheitsvotum zu Antrag 13 der Kommission und weist darauf hin, daß die Jemeniten keine neuen Summen verlangen, sondern nur das, was ihnen schon auf den vorhergehenden Kongressen zugesagt worden war. Der Minderheitsantrag lautet: 1. Der Kongreß fordert die Jewish Agency auf, den Jemeniten die vom XV. Kongreß bestimmten Summen für ihre landwirtschaftlichen und kolonisatorischen Bedürfnisse in den bestehenden und neuen Siedlungspunkten wieder zu bewilligen. Er fordert die Jewish Agency auf, die von den Vertretern der Jemeniten überreichten landwirtschaftlichen und kolonisatorischen Pläne über dieses Budget im Laufe des nächsten Jahres zu verwirklichen, unter Abzug dessen, was für ihre Landwirtschaft und Ansiedlung im Laufe der letzten vier Jahre in ihren vier Siedlungen getan wurde. 2. Der Kongreß fordert die Jewish Agency auf, laut dem Beschluß des XVL Kongresses sofort die Amelioration und die Wasserversorgung in Machne Jehuda,, Schaarajim und Schiwath Zion zu Ende zu führen, die schon 20 Jahre auf Besiedlung warten. 3. Der Kongreß fordert die Exekutive der Jewish Agency auf, mit der Ansiedlung der Jemenitengruppe zu beginnen, und zwar 100 Familien auf dem Boden von Wadi El-Chawarith, wie es ihnen vom Keren Kajemeth zugesichert worden ist, und zwar im Rahmen des oben erwähnten Budgets. VORS. PRÄS. MOTZKIN schlägt dem Redner vor, seinen Antrag als Material an die Exekutive zu übergeben. Del. TAWIW besteht aber auf Abstimmung. Der Antrag wird angenommen (Beijall). BERICHTERSTATTER SZKOLNIK verliest sodann die Resolution 13: Der Kongreß fordert von der Jewish Agency, die Konsolidierung der bestehenden Jemenitensiedlungen (Machne Jehuda, Schaarajim, Schechunath Marmorek) sobald wie möglich zu vollenden, und fordert, zu diesem Zweck eine entsprechende Summe, die keiner Kürzung unterliegen soll, in das Budget des nächsten Jahres einzusetzen, mit der Bestimmung, daß sie vor allem für Tiefpflügung und Bewässerungsanlagen in diesen Siedlungen zu verwenden ist. Die Resolution wird angenommen. Sodann werden in einfacher Abstimmung folgende vom Berichterstatter vorgelegten Resolutionen angenommen: 14. Der Kongreß fordert die Jewish Agency auf, unbedingt dafür Sorge zu tragen, daß alle der Amzic gehörenden unbesiedelten Böden bearbeitet werden.

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