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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 363

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 363 (sequence 366)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476288--8171-3484320
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Szkolnik, Silverman 363 Der Kongreß nimmt zur Kenntnis, daß das Budget zur endgültigen Konsolidierung aller Siedlungen zirka 262.000 Pfund beträgt, und fordert von der Agency, diesen Betrag als Schuldverpflichtung der Exekutive gegenüber den Siedlern zu erklären. Gleichzeitig gibt er der Meinung Ausdruck, daß alle Anstrengungen gemacht werden müssen, um diesen Betrag schnellstens aufzubringen und alle Siedlungen selbsterhaltend zu machen. Zu diesem Antrag wurde ein Minderheitsvotum von Herrn Sam Cohen eingebracht, wonach zwischen die Worte „und erklärt diesen Betrag als" und „Schuldverpflichtung" das Wort „moralische" eingeschaltet werden soll. Die Mehrheit der Kommission war der Ansicht, daß, da die Kolonisationstätigkeit bereits zehn bis zwölf Jahre vor sich geht und jetzt Verträge mit den Siedlungen geschlossen werden, wonach diese gewisse Verpflichtungen übernehmen, die Siedlungen wissen müssen, von wem sie die ihnen noch zustehenden Mittel zu verlangen haben. Eine moralische Verpflichtung genügt nicht. Das Amendement Sam Cohen wird abgelehnt. Antrag 2 der Kolonisationskommission wird angenommen. BERICHTERSTATTER SZKOLNIK verliest Antrag 3: Der Kongreß begrüßt es, daß die Siedlungen im Nuris-Gebiet und einige Siedlungen im Afule-Gebiet so weit ausgebaut worden sind, daß sie auf weitere Zuschüsse der Jewish Agency verzichten können, falls sie die letzten Raten der Ansiedlungsanleihen für Produktionszwecke am Anfang des nächsten Jahres erhalten, und fordert, daß die dafür notwendigen Summen in das Budget des nächsten Jahres mit der Bestimmung eingesetzt werden, daß dieser Posten keiner Kürzung unterliegen soll, jedoch nur insofern, als die Minimumsforderung für die Unterhaltung der bestehenden Siedlungen gesichert sein wird. Antrag 3 wird angenommen. BERICHTERSTATTER SZKOLNIK verliest Antrag 4: Der Kongreß lenkt die Aufmerksamkeit der Jewish Agency auf den Beschluß Nummer 13/10 des XVI. Kongresses, laut welchem die Jewish Agency aufgefordert wird, die Ergänzung der Siedlungen des Kischon-Gebietes und Mischmar Haemek in den Plan der neuen Kolonisation aufzunehmen, und fordert von der Jewish Agency, die besondere Lage der Mischmar Haemek-Grüppe mit Bezug auf ihre Sicherheit zu berücksichtigen und die Zahl der Ansiedler auf 40 Familien zu erhöhen, sobald die wirtschaftlichen Bedingungen dafür vorhanden sein werden. (Anmerkung: Die Siedlung Jagur soll in den Gusch-hakischon eingeschlossen sein.) MRS. ARCHIBALD SILVERMAN (Allg., Amerika) fragt, warum in diesem Paragraph der Vorschlag über die demobilisierten Legionäre weggelassen wurde. VORS. PRÄS. MOTZKIN erklärt, daß diese Frage in einem späteren Antrag erscheint. Antrag 4 wird angenommen. BERICHTERSTATTER SZKOLNIK verliest Antrag y. Der Kongreß fordert von der Jewish Agency, die Ansiedlung des Hapoel Hamisrachi in Schech Abrek, über die auf dem vorigen Kongreß verhandelt wor-

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