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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 341

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 341 (sequence 344)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476288--8149-3484298
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Brodie, Cohen 341 die Palästinaadministration wird ausüben können. Der Keren Hajessod und der Keren Kajemeth müssen natürlich weiter existieren, und ich glaube, daß diejenigen, die Geld in Palästina investieren, dadurch natürlich auch stärker für Beiträge an die nationalen Fonds interessiert werden können. Die Organisierung in Sparergruppen mit dem umfangreichen Informations- und Nachrichtendienst, der sich ergeben wird, wirddas gesamte zionistische und jüdische Leben auffrischen und intensivieren. Ich habe versucht, den Rhytmus einer neuen Epoche klar zu machen. Die Balfour-Deklaration und das Mandat schaffen das jüdische Nationalheim noch nicht, vielleicht ist der neue Plan der Zionisten Amerikas einer der Wege (Beifall). JOSEPH L. COHEN (Arb., England — spricht englisch): Wir schlagen folgendes Amendement zu der Resolution vor, die von Herrn Naiditsch eingebracht und von Herrn Brodie unterstützt wurde: Über die organisatorische Form und die personelle Zusammensetzung dieser Zweckorganisation soll gemeinsam von dem Gründungskomitee und der Zionistischen Exekutive entschieden werden. Wir schlagen auch vor, daß die Worte über den Verband, die in der Einleitung vorkommen, fortgelassen werden. Ein Teil der Kommission war der Ansicht, daß dieser Kongreß solche Organisationen bestätigt, die sich mit ökonomischen und finanziellen Fragen befassen werden und an denen die Zionistische Exekutive nicht mitarbeiten wird. Die Exekutive wird aber letzten Endes doch für die Arbeit dieser Organisationen verantwortlich gemacht werden, ob nun diese Organisationen Erfolg haben oder nicht. Wir sind daher dafür, daß die Zionistische Organisation mittels der Zionistischen Exekutive eine Aufsicht über diese Körperschaften ausüben soll, denn diese Körperschaften werden doch bei ihrer Arbeit von zionistischen Sentiments Gebrauch machen, von Zionisten geleitet und unterstützt werden und sie werden auch die Zionistische Organisation ausnützen. Es wird daher nicht genügen, daß die Zionistische Exekutive in verschiedenen Fällen zu Rate gezogen wird, sondern die Zionistische Exekutive muß mit dem Initiativkomitee in Verbindung gebracht werden und muß auch eine Oberaufsicht über diese Körperschaften ausüben. Sowohl die Rechten als auch die Linken sind sich auf diesem Kongreß darüber einig, daß wir das Privatkapital organisieren müssen. Es handelt sich nicht um Fragen von Prinzipien, sondern von Verwaltung und Verantwortung. Die Zionistische Organisation wird hier kritisiert, weil sie bisher kein Verständnis für diese Fragen zeigte. Wir dürfen nicht vergessen, daß wir alle die Organisation sind und alle die Verantwortung dafür tragen. Jetzt muß eine Änderung in dieser Richtung erfolgen, und die Zionistische Exekutive muß zu diesem Unternehmen hinzugezogen werden. Wir brauchen ein richtiges Informationsbüro, das eine Hauptzentrale in Jerusalem und Zweigstellen in allen Ländern der Diaspora haben soll. An der Spitze dieser Informationsbüros sollen nicht nur Leute stehen, die von zionistischen Sentiments durchdrungen sind, sondern vor allem Personen mit Erfahrung und Schulung und Efficiency. Es wäre uns sehr erwünscht, daß diese Unternehmungen äußerst vorsichtig verwaltet werden. Wir sind auch daran interessiert, daß bei diesen neuen Unternehmen die Interessen der kleinen Unternehmer geschützt werden, die dazu selbst nicht imstande sind.

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