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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 265

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 265 (sequence 268)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Sokoloiu Jugend pflegte er in der Welt herumzureisen, Vorträge zu halten und Pläne zu machen — Israel Beikind aus Mikwe Israel. Wir gedenken auch in Ehren eines der Mitarbeiter von Herzl. Manche von Ihnen werden sich noch dieser Persönlichkeit von den ersten Kongressen erinnern — Rev. William Hechler, der ein politischer Mitarbeiter Herzls und ihm mit Leib und Seele ergeben war. Aus christlichem Glauben heraus ist er zu dem Glauben an den Zionismus gelangt. Er hat auch uns viel geholfen; bis in sein hohes Alter hinein und bis zur letzten Zeit pflegte er uns im zionistischen Bureau in London zu besuchen und uns seine Hilfe anzubieten. Auch er gehört schon zur Geschichte des Zionismus. Wir gedenken mit großer Trauer der Tochter Herzls, Pauline Hift-Herzl, und des Sohnes Herzls, Hans Herzl, die in einer so tragischen Weise uns entrissen wurden. Wir gedenken des Generals Geismar aus Paris, der vor kurzem gestorben ist. Er hat sich im Weltkriege als französischer Feldherr ausgezeichnet. In letzter Zeit widmete er dem Zionismus sein Interesse und hat mit aller Kraft und Hingabe für unsere Sache, besonders für den Keren Kajemeth gearbeitet. Der Keren Kajemeth wird sein Andenken in Erez Israel verewigen. Eine charaktervolle und sympathische Persönlichkeit ist uns mit Dr. Alexander Zalkind, Oberarzt der „Hadassah" in Jerusalem, entrissen, deren Gedächtnis nicht so bald aus unserer Mitte schwinden wird. Wir kannten und schätzten ihn von Rußland her, er arbeitete mit uns während der Periode der „Jüdischen Delegation" in Paris und fand endlich einen großen beruflichen Wirkungskreis in Erez Israel. Vielen war er Helfer und viele waren ihm Freunde- Seine hohe Auffassung von nationalem Judentum und seine untadelige zionistische Gesinnung schufen ihm Freundschaft und Verehrung weit über den Kreis der Familie und der Berufskollegen hinaus. Sein lauterer Geist und die Kraft seines Herzens werden ihn allen unvergessen machen, die ihm nahestanden. Der Heimgang unseres alten Gesinnungsgenossen und Freundes Dr. Mazie in Jerusalem bedeutet eine große Lücke in den Reihen unserer ältesten Choveve Zion-Pioniere von der Biluperiode, wie auch der würdigsten Vertreter hebräischen Wissens, insbesondere auf dem Gebiete der Medizin. Eine starke Persönlichkeit, bis in ein hohes Alter im Vollbesitze außerordentlicher Kräfte des Geistes und des Willens und von nie ermüdender Schaffenslust, war Dr. Mazie als aktives Mitglied des „Waad ha-Laschon" und vieler anderer Komitees für jeden Freund jüdischer Wissenschaft von großer Bedeutung. Er hinterläßt eine Lücke, die die hebräischen Intellektuellen dauernd schmerzlich empfinden werden. Tief und aufrichtig beklagen wir den Verlust des Rabbiners Professor Sir Hermann Gollancz in London. Er war ein treuer Freund des Zionismus und hat mit seinen vielseitigen Kenntnissen der jüdischen Wissenschaft wertvolle Dienste geleistet. Seine hohen Eigenschaften sichern ihm ein dauerndes Andenken. Wir beklagen aufs tiefste den Heimgang des bekannten hebräischen Schriftstellers Samuel Lob Zitron in Wilna. Wir verloren in ihm einen Mitarbeiter von seltenen Geistes- und Herzensgaben. Durch seinen ungeheuren Fleiß, seinen klaren Blick und seine rastlose literarische und journalistische Arbeit hatte der Entschlafene wesentlichen Anteil an der Popularisierung unseres zionistischen Ideals. Wir gedenken auch des tüchtigen hebräisch-jiddischen Journalisten Israel Cbajim Zagorodzki in Warschau und des Schriftstellers und Dichters S. S. Kantorowicz

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