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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 483

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 483 (sequence 621)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7633-3483781
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Sprinzak, Gesundheit, Suprasky, Dizengoff 483 J. Suprasky (A. C, Palästina — spricht hebräisch): Ich beteiligte mich an der Arbeit von zwei Kommissionen, der Kommission für städtische Kolonisation und der Kommission für Handwerk. Nun wurden in bezug auf das Arbeitsbudget verschiedene Reduktionen vorgenommen, man hat aber doch irgendwelche Beträge bestehen lassen. In bezug auf das Budget aber, das für die Kleinindustrie und das Handwerk bestimmt wurde, welche Tausende von Arbeitern in Erez Israel beschäftigen, wurde kein Posten zurückgelassen, weder in Form von Kredit, noch als Subvention zur Organisierung. Ich schlage vor, dass ein Zusatz zum Budget erfolgt, und zwar 6000 Pfund zur Hilfe für die Kleinindustrie in Kreditform und zur Organisierung der Arbeitsmärkte und 4000 Pfund für die Ueberführung von Handwerkern von einem Ort in den andern. Berichterstatter M. Dizengoff (spricht hebräisch): Wir werden selbstverständlich dafür sein, dass auch der Zusatzbetrag von 2750 Pfund für die allgemeinen Lehrer in das Budget hineinkommt. Es ist zu bedauern, dass man die geistigen Bedürfnisse nicht befriedigen will. Es ist einfach eine Kurzsichtigkeit, wenn man die Rolle der Sprache, der Habimah und des Haohel beim Aufbau des Landes nicht begreifen will. Wenn man von Herrn Sacher 300 Pfund für eine Molkerei oder einen kleinen Betrieb fordert, so versteht er, dass dies ein produktiver Zweck ist. Er versteht aber nicht, dass die Habimah auch Leben und Arbeit in den Jischuw hineinbringt. Und wenn man dies nicht begreift, so begreift man nicht die Grundlagen, auf denen der Jischuw aufgebaut ist. Der Kongress muss sich mit allem Nachdruck für diese Zwecke und für die Subvention an den Waad Halaschon, unsere Sprachakademie, die schon mehr als dreissig Jahre fungiert, einsetzen. Es folgt die Abstimmung über die Budget-Resolutionen. Es liegen drei Vorschläge vor. 1. Der allgemeine Vorschlag Bileski: „Der Gesamtbetrag, um welchen der Posten A gegenüber dem Vorschlage der Exekutive ermässigt ist, soll den Beträgen für landwirtschaftliche Kolonisation hinzugefügt werden. Ueber die Verteilung anderer Verringerungen soll die Exekutive entscheiden.** 2. Amendement Landau: ..Der Posten C, 1 b der landwirtschaftlichen Kolonisation von 15 000 Pfund soll auf 21 000 Pfund erhöht werden. Die Deckung hat durch Kürzung der Zusatzbewilligungen der Posten für Einwanderung (Punkt 6 b, c), für Erziehung (3 b, c, d) und der Subventionen (Punkt 18) zu erfolgen.** 3. Antrag Persitz, Ussischkin, Mossinson: „Wir beantragen für die allgemeinen Schulen 750 Pfund zweck« Ausgleichs der Lehrstunden sowie 2000 Pfund zwecks Eröffnung allei Klassen in den allgemeinen Lehrerseminarien."

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