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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 459

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 459 (sequence 597)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Goldmann, Grünbaum, Weizmann, Remez, Kaplan 459 Präs. Dr. Weizmann: Soweit ich diese Abstimmung verstehe, bedeutet sie einen Auftrag an die Exekutive, ihr Bestes zu tun, um diesen Paragraphen durchzusetzen. Sollte die Exekutive nicht imstande sein das durchzusetzen, wird sie zu den 105 zionistischen Mitgliedern des Council kommen und ihnen erklären, was sie durchsetzen kann und was sie nicht durchsetzen kann. Es wird dann in den Händen dieser 105 liegen, die schwerwiegende Entscheidung zu treffen. Wenn Sie mich dann fragen werden, wie ich stimmen werde, werde ich Ihnen die Antwort erteilen. I. Grünbaum (A. C); Herr Präsident Weizmann, beruhigen Sie uns, wir wollen wissen, woran wir sind, auf jene können wir uns nicht verlassen, auf Sie wollen wir uns verlassen. (Rufe der Revisionisten: Wir verlassen uns nicht!) Wir wollen jetzt die Antwort haben, die Sie dann dem Council geben werden. Vorsitzender Motzkin: Ist der Präsident imstande, darauf zu antworten? Präs. Dr.Weizmann: Nein. D. Remez (A. C, Poale Zion): Die ganze Arbeit, welche von dem Kongress in dieser wichtigen Frage der Jewish Agency gemacht worden ist, wird jetzt der Exekutive zum Verhandeln übergeben. Wenn jetzt Aenderungen in der Konstitution vorgenommen werden, so werden darüber die 104 zionistischen Delegierten zu entscheiden haben. Ich beantrage, dass dies nicht mit einfacher Majorität, sondern mit der qualifizierten Majorität von zwei Dritteln zu geschehen hat. E. Kaplan (A. C, Hitachduth) Gehört dies nicht zu jenen fundamentalen Fragen, für die bereits die Zweidrittel-Majoritkt bestimmt worden ist? Vorsitzender Motzkin: Unter fundamentalen Fragen kann man prinzipielle Fragen verstehen, aber nicht konstitutionelle. Der Antrag Remez ist ganz deutlich. Für Abänderungen von Beschlüssen des Kongresses wird Zweidrittel-Majorität der 104 zionistischen Delegierten gefordert. Antrag Remez wird mit überwältigender Mehrheit angenommen. Es folgt nunmehr die namentliche Abstimmung über die Resolution der Kommission.

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