Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 419 (sequence 557)
- Language
- German, English, Hebrew
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Jacobsohn, Fischmann, Ariav, Dobkin, Gluska Berichterstatter E. Dobkin: Zu Paragraph 11 liegen Amendements des Vertreters der Jemeniten vor und zwar: 1. statt der Worte „ausbauen und aktivieren" soll das Wort „eröffnen** gesetzt werden. 2. sollen folgende Worte hinzugesetzt werden: „und soll insbesondere die Alijah der ausgebildeten Chaluzim, die in die jemenitischen Häfen gelangt sind, energisch betreiben und sich mit der Uebersiedlung der Waisen, die sich dort befinden, befassen**. Der Berichterstatter erklärt, dass die Kommission sich dem Minderheitsvotum 2 anschliesst, so dass der obige Zusatz als Antrag der Kommission anzusehen ist. Was den Punkt 1 betrifft, so hat die Exekutive bekanntgegeben, dass ein solches Amt bereits besteht. Del. S. Gluska (Palästina, Jemenite): Die Exekutive behauptet, dass ein Palästinaamt in Aden besteht; wir leugnen es. Die zionistische Leitung hat, nachdem zwei Kongresse es gefordert haben, erst vier oder fünf Monate vor dem Kongress etwas getan. Man hat Herrn Benzion Aharoni bestellt, dass er sich um die Auswanderer kümmere. Er tut aber nicht seine Pflicht. Wir fordern ein Palästinaamt gleich all den Aemtern, wie sie in der Galuth bestehen. Man mache keinen Unterschied zwischen Jemeniten und andern Juden. Sekr. Ariav: Die Palästinaämter, die in den verschiedenen Ländern bestehen, haben ganz verschiedene organisatorische Formen. Es gibt ausgebaute Aemtcr, es gibt Einzelvertreter und weitere Föderationen, die sich mit den Olim befassen. Der Begriff des Palästinaamtes ist nicht in allen Ländern gleich. Das Wort „eröffnen** ist nicht möglich. Der Versuch, den wir in Aden gemacht haben, ist gelungen, die Einwanderer aus dem Jemen haben ihre Zufriedenheit mit der bestehenden Institution zum Ausdruck gebracht. Es war nicht leicht, in einer Stadt wie Aden einen geeigneten Menschen 7u finden. Unsere Wahl war eine glückliche. Die Exekutive wird sich aber mit dem gegenwärtigen Zustand nicht begnügen, sondern sie denkt daran, die Institution zu erweitern und zu vervollkommnen. Ich ersuche daher, das Wort „eröffnen** abzulehnen, da schon ein Amt besteht. Vors. Motzkin: Wenn die Exekutive erklärt, dass das Amt bereits eröffnet worden ist, ist es unmöglich, über den Vorschlag Gluska abzustimmen. Del. Gluska stellt einen neuen Antrag: Wenn die Exekutive erklärt, dass sie bereits ein Amt errichtet hat, so ist dieses Amt zu liquidieren und die Exekutive zu verpflichten, ein neues Amt zu errichten.