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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 374

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 374 (sequence 512)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7524-3483672
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374 14. KONGRESS-SITZUNG: Bericht der Agency-Kommission Seite an dem Entwurf gearbeitet haben, nach wie vor der Meinung sind, dass ihr Entwurf, das heisst also unser Entwurf vorzuziehen wäre. Die Exekutive aber und auch die Kommission hat in allen den Fällen, wo wir nicht glaubten, dass es sich für uns um eine lebenswichtige Frage handelt, die Redaktion des Herrn Marshall angenommen, eben um unsere Bereitwilligkeit zu beweisen, um zu zeigen, in welchem Geiste wir die zukünftige Arbeit innerhalb des Council zu führen gedenken. Nun kommt dieser Paragraph 7, der die Frage der Bildung der Exekutive behandelt. Was Ihnen hier vorgelegt wird, und ich spreche nur vom Absatz 2 dieses Paragraph 7, ist ein Entwurf, wie er mit Herrn Marshall besprochen wurde, und mit dem er, wie Sie aus der Anmerkung ersehen (die zwar für uns nicht existiert, die aber eine historische Bedeutung hat), noch nicht ganz einverstanden ist. Die Kommission hat sich mit dieser Frage eingehend beschäftigt. Sie hat wiederholt Ausführungen von Vertretern der Exekutive und des Präsidenten der Organisation in dieser Frage gehört. Wir hatten auch den Vorzug, als Mitarbeiter Herrn Rothenberg begrüssen zu können, der wesentlichen Anteil an den Verhandlungin mit Marshall genommen hat. Diese Kommission, meine Damen und Herren, schlägt Ihnen nun einstimmig die Abänderung des Paragraphen 7, Absatz 2, vor. Sie geht dabei von dem Gedanken aus, dass jene Stärkung des Instruments für die allgemeine, gemeinsame Arbeit, von der ich sprach, durch nichts besser gewährleistet werden kann als durch die Abänderung dieses Paragraphen. Die Zionistische Organisation, die auf mehr alt dreissig Jahre ihres Bestehens zurückblickt, hat sich organisatorische Formen geschaffen, die heute eine Basis ihres Bestandes bilden. Und will man, dass die Fifty, die wir repräsentieren, stark und einheitlich und arbeitsfähig sind, so muss man die organisatorischen Formen, die bei uns geschaffen wurden, bestehen lassen. Wir zweifeln nicht daran, dass diese einstimmige Meinung der Kommission, die Sie auch sicherlich zu Ihrer einstimmigen Meinung machen werden, genügen wird, die Vertragsgenossen auf der andern Seite umzustimmen und ihnen zu zeigen, dass das, was hier vorgeschlagen wird, im Interesse der gemeinsamen Arbeit liegt. Und ich schlage dem Kongress vor, dass dieser Paragraph wie folgt lauten soll (und ich will gleich sagen, dass, wenn Sie diese unsere Fassung annehmen, das bedeutet, dass in der Resolution, über die nachher abgestimmt wird, vorgesehen sein wird, dass wir die Exekutive ersuchen, ihr Bestes zu tun, um diese Aenderung herbeizuführen): Der Council bestellt eine Exekutive von höchstens .... Mitgliedern, die bis zur nächsten ordentlichen Versammlung des Council ihr Amt inne hat. Von den so zu bestellenden Mitgliedern soll höchstens eine Hälfte von den nichtzionistischen Mitgliedern des Council und der Rest von der Zionistischen Organisation nominiert werden. Die Exekutive soll als einheitliches Gebilde mit einer Ge- Eamtverantwortung vor dem Council betrachtet werden. Wenn zwischen zwei Versammlungen des Council Plätze in der Exekutive frei werden, so sollen diese aus den jeweilen in Frage kommenden Gruppen vom Administrativ-Komitee besetzt werden.

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