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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 277

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 277 (sequence 415)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7427-3483575
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Ussischkin 277 Wir haben in diesen zwei Jahren auch etwas in bezug auf den Erwerb von Boden für städtische Ansiedlung getan. Wir haben etwa 200 000 Pic gekauft, und zwar in Tel Aviv zur Gründung der Schechunat Hazafon und in Jerusalem zur Gründung der Mädchen wir tschaft. Der erste Kauf wurde mit einer Anleihe ermöglicht, die von der amerikanischen Gesellschaft „Palestine Economic Corporation*' gewährt wurde. Ausser Bodenkauf haben wir uns aber auch noch mit andern Aufgaben befasst, die in unserm Arbeitskreis liegen. Wir haben Ameliorationsarbeiten für etwa 20 000 Pfund durchgeführt, insbesondere in der Kischon- Gegend, um die Böden für die Ansiedlung zu sanieren. Femer haben wir etwa 30 000 Pfund für Wasserbeschaffung in den verschiedenen Kolonien ausgegeben. Nun kommt unsere Arbeit für Pflanzungen und Aufforstung, für die wir etwa 10 000 Pfund verausgabt haben. Ich möchte nur den berühmten Anfang des Balfour-Waldes erwähnen. Das ist also die Tätigkeit des Keren Kajemeth in den letzten zwei Jahren. Und ich möchte wiederholen, dass unsere allgemeinen Verpflichtungen gegenüber dem Stand vor dem letzten Kongress sich nicht vergrössert haben. Ein Teil jener Verpflichtungen wurde getilgt, und die Bilanz :st dieselbe geblieben. Und noch etwas: Ich habe es zwar schon gesagt, ich möchte es aber unterstreichen. Der grösste Teil unserer Eingänge, fast neunzig Prozent, kommt von kleinen Spenden her. Leider habe ich nicht die Möglichkeit, von vielen grossen Einzelspenden im Laufe der letzten zwei Jahre zu berichten. In dieser Periode haben wir nur eine grosse Einzelspende in Höhe von 9000 Pfund von Lord Melchett für den Kauf des Haifa-Bay- Bodens bekommen. (Beifall.) Ich möchte noch etwas hinzufügen, was von grosser Bedeutung istt nämlich die Frage der Verträge mit den Siedlern. Wie Sie wissen, ist das eine sehr schwere Aufgabe. Die Verhandlungen haben viele Jahre gedauert. Erst vor dem Kongress ist man wirklich zu einer Verständigung mit den Vertretern der Siedler gekommen. Und nun gehe ich zu der Arbeit in der Zukunft über. Es ist mir jetzt viel leichter, meinen Vortrag zu halten, als vor zwei, vier oder sechs Jahren. Was nicht die Vernunft bewirkt hat, das hat die Zeit bewirkt. Man hat erkannt, dass die Frage des Keren Kajemeth und die Frage des Bodens im Zentrum aller unserer Fragen steht, weil jeder fühlt, dass, wenn er von diesem Kongress mit schönen papiernen Resolutionen über die Politik, mit Beschlüssen über die Jewish Agency, mit der Garantierung des Budgets des Keren Hajessod weggeht, und die Frage des Bodens unter unsern Füssen nicht gelost wurde, dass dann auf diesem Kongress nichts erreicht worden ist. Es ist die Frage, von welcher die Zukunft unseres Gebäudes, die Zukunft unseres Volkes abhängt: wer wird Herr des Bodens sein, der Jude oder der Nichtjude? Was in einem solch

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