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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 249

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 249 (sequence 387)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7399-3483547
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Sokolow 249 Wir beklagen den Tod von Rabbiner Samuel Chaim Landau, zuletzt in Jerusalem, Mitglied des Aktionskomitees und der Weltzentrale des Misrachi; ein schlichter, treuer und frommer Mann, aktiv und ernst, nach einer segensreichen Tätigkeit in seinem Geburtslande Polen nach Palästina gegangen, wo er begann, so nützlich, so anregend zu wirken. In seiner Jugend wurde er uns entrissen. Idel S c h w a r t z aus Johannesburg, Mitglied des Aktionskomitees, wurde uns ebenfalls entrissen. Die älteren und auch die jüngeren Kongressmitglieder werden sich dieser lieben Gestalt erinnern. Er kam stets pünktlich zum Kongress aus Südafrika und dort in seiner Heimat sah ich ihn auch, stillwirkend, immer begeistert; von grosser Generosität, mit tiefem Verantwortungsgefühl hat er viel dazu beigetragen, das zionistische Südafrika zu dem zu machen, was es uns geworden, als reiche Quelle unserer Kraft. Wir verloren in dem Verstorbenen einen Gesinnungsgenossen, dessen Arbeitsfreudigkeit, Opfersinn und Pflichttreue in unseren Herzen unvergesslich sein werden. Vladimir T i o m k i n starb in Paris. Das ist bloss eine geographische Angabe. Denn wenn man an Tiomkin denkt, denkt man zurück an die erste Zeit der zionistischen Arbeit in Russland, an die ersten Kongresse, denkt zurück an jene herrliche Gestalt des russischen Juden, an den grossen Redner, den ewig begeisterten Mann, den Pionier unserer Propaganda, die Zierde unserer Kongresse. Bei allen grossen Veranstaltungen war er immer anwesend, ein Führer der Jugend, ein ewig junger Mensch, ein Jungbrunnen von Begeisterung, zugleich einer von unserer alten Garde, ehemals Mitglied des Aktionskomitees und zuletzt Mitglied der Union der Zionisten-Revisioniscen. Wir beklagen in dem Entschlafenen einen tatkräftigen hochgeschätzten Volksfreund, der durch seine ausserordentliche Popularität unserer Organisation wertvolle Dienste geleiset hat. Ein allgemein beliebter, hochgeachteter Wortführer der Massen ist mit ihm dahingegangen, dessen hohe Eigenschaften ihm ein dauerndes und ehrenvolles Andenken sichern. Dr. Markus Sussmann aus Berlin beklagen wir tief und schmerzlich, den langjährigen Herausgeber der Zionistischen Korrespondenz, einen im stillen wirkenden Mann, der die Schätze unseres zionistischen Wissens zu sammeln, zu ordnen und zu verbreiten verstand. Lieb und teuer uns allen, ein ausgezeichneter zionistischer Mitarbeiter und edler Mensch. Tief und aufrichtig beklagen wie den frühzeitigen Verlust dieses vortrefflichen Mannes und werden sein Andenken stets in Ehren behalten. Josef Barondess, eine Gestalt, die in ein jüdisches Pantheon in Amerika gehört, Volksredner, ein Liebling der Massen, seit seiner Jugend im Volke tätig, für menschliche, grosse Ideale; in der letzten Periode seines Lebens kam er ganz zu uns und widmete sich uns mit Eifer, lieber-

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