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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 217

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 217 (sequence 355)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7367-3483515
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Landau, Grossmann 217 Comraissioner von Aegypten, einen Lord Lloyd abberufen, fast hinausgeworfen, weil sie mit ihm nicht zufrieden war. In dieser Angelegenheit aber, wo das ganze jüdische Volk einen Faustschlag ins Gesicht erhielt, blieb die britische Regierung ruhig und — natürlich freundlich. Wir können dies nicht ändern. Das einzige, das wir tun können, ist unsere Kräfte sammeln und darauf sehen, dass wir die Seelen und die Herzen unserer Jugend nicht durch verderbliche Beispiele vergiften. Wir müssen die Jugend für uns gewinnen, dass sie nicht von Geld, sondern von Idealen träumt. Der Zionismus hat uns einen Herzl, einen Nordau, einen Einstein gewonnen, sehen wir dazu, dass wir durch den jetzigen Zionismus nicht unsere jungen Kräfte verlieren. Doch ich habe Vertrauen zu Erez Israel wir arbeiten langsam unter bitteren Bedingungen und grossen Opfern, nicht für die Gegenwart, sondern für die ferne Zukunft, die unser sein wird. (Beifall.) Meir Grossmann (A. C , Revisionist — spricht jüdisch): Der erste Redner in der Generaldebatte hat mit Recht darauf verwiesen, dass seine Gruppierung gestärkt und vergrössert zu diesem Kongress kommt. Er meinte, dass das ständige Wachsen seiner Richtung ein Zeichen einer bestimmten Tendenz in d*er zionistischen Bewegung ist und hat von Ihnen Aufmerksamkeit für die Stimme dieser Gruppe verlangt. Was meine Gruppe anlangt, so sind wir 1925 mit einem Delegierten und 500 Stimmen, 1927 mit 10 Delegierten und 8000 Stimmen, 1929 mit 20 Delegierten und 18 000 Stimmen zum Kongress gekommen. Und es ist unser Recht, als wachsende Bewegung zu verlangen, dass der Kongress die Meinung hört, die unseren Standpunkt, unsere Idee, unsere Richtung trägt, ausdrückt und die zionistischen Gedanken befruchtet. Wir haben drei oder vier Reden der Vertreter unserer Exekutive gehört, und es gibt für uns heute nur eine Aufgabe, diese Berichte zu untersuchen, sie mit den Beschlüssen des vorigen Kongresses zu vergleichen, zu kontrollieren, ob diese durchgeführt wurden, ob unsere Bewegung gewachsen und unser Prestige grösser geworden ist, ob die Arbeiten, die durchgeführt wurden, in irgend einem Verhältnis stehen zum Zweck und zur Aufgabe der zionistischen Bewegung. Wir leugnen nicht, dass Mitglieder der Exekutive gearbeitet und ihre Kräfte hergegeben haben. Wir leugnen aber, dass die Exekutive im Laufe der zwei Jahre unsere Bewegung gestärkt und vorwärts geführt, die Beschlüsse des Kongresses durchgeführt und uns in London oder Jerusalem vorwärts gebracht hat. Als Bewegung wird der Zionismus immer schwächer. In Erez Israel ist unser Einfluss auf die Verwaltung kleiner geworden, trotz der anglosächsischen und westeuropäischen Administration, die wir eingesetzt haben. Solange es grausame Ausweisungen aus Palästina gibt, solange es schwerer ist, nach Erez Israel hineinzukommen, als nach Moskau, kann eine Exekutive, die dies duldet, die nicht imstande ist, es zu ändern, unser Vertrauen nicht haben.

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