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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 171

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 171 (sequence 309)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7321-3483469
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Glücksohn 171 Resultate im Sinne der zionistischen Forderungen erwarten. Das war vor zwei Jahren. In dem Memorandum, das im vorigen Jahr überreicht wurde, wird bemerkt, dass unsere diesbezügliche Hoffnung sich leider nicht erfüllt hat. Und wieder ist ein Jahr verstrichen. Wir hören von der Verordnung bezüglich der Beisan-Boden, die uns das Recht gibt, unter gewissen Bedingungen mit unserem Gelde einen Teil des Bodens wieder zu kaufen, der den Arabern geschenkt wurde. Der Präsident der Zionistischen Organisation hat aber in seinem Bericht bemerkt, was diese Verordnung anbetrifft, so sei die Sache noch ganz unklar, und wir wissen noch nicht, inwiefern diese Verordnung uns nützen wird. Und da handelt es sich doch um ein Problem von erster Wichtigkeit, in bezug auf welches die Mandatarmacht eine ausdrückliche Verpflichtung übernommen hat! Bei dieser Gelegenheit möchte ich einige Worte im allgemeinen über die Memoranden sagen, die die Zionistische Exekutive jahrein, jahraus der Mandatkommission des Völkerbundes überreicht. Es ist bezeichnend, dass die gesamte öffentliche Meinung und die Presse aller Richtungen in Palästina in der Bewertung dieser Memoranden einer Ansicht sind. Diese Memoranden enthalten die verschiedensten Einzelheiten unserer Arbeit in Erez Israel. Sie tragen den Charakter eines gewissenhaften geschäftsmässigen Ressortberichtes, die Hauptsache aber fehlt. Es fehlt die zentrale Idee. Die politische Aufgabe dieser Memoranden sollte doch sein, eine klare und eindeutige Antwort auf die elementaren Fragen zu geben: Wie steht es mit dem politischen Status des Jischuw in Erez Israel, was hat die Landesregierung unternommen, um den Aufbau der jüdischen nationalen Heimstätte in Erez Israel zu fördern? Auf diese Frage werden Sie keine Antwort in diesen Memoranden finden. Sie werden dort eine gewisse Tendenz bemerken, hervorzuheben, dass alles in Ordnung ist. Sie konnten in den Memoranden für das vorige Jahr gar manches über unsere Misserfolge, über unsere Schwäche und die Erklärung, sozusagen die Entschuldigung dafür finden, warum ein Niedergang unserer Arbeit während der letzten Jahre zu verzeichnen war. Dass aber das Verhalten der Regierung die Mitschuld daran hat, darüber finden Sie hier kein Wort, auf die hauptpolitische Frage werden Sie darin keine Antwort finden. Es ist bezeichnend, dass in dem Memorandum des letzten Jahres keine Bemerkung über den Kotel Maarawi zu finden ist. Gewiss, seinerzeit wurde ein besonderes Memorandum über diese Frage überreicht. Das war aber zur vorigen Sitzung des Völkerbundes, inzwischen sind nun mehrere Monate verstrichen, es ist keine Aenderung zum Bessern in dieser Sache zu merken, im Gegenteil, es wird immer schlimmer. Während der letzten Zeit sind wieder mehrere Fälle von Ueberfällen, von Steinwürfen auf die Betenden vorgekommen, es kam zum Beginn eines neuen Baues auf den oberen Schichten des Kotel. Die Exekutive hat es aber nicht für nötig gefunden, in ihrem Memorandum an den

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