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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 162

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 162 (sequence 300)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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162 6. KONGRESS-SITZUNG: Wahl der Kommissionen Der Kongress nimmt den folgenden vom Permanenzausschuss vorgeschlagenen Antrag über die Zusammensetzung der Kommissionen an: I. Es wird die Wahl folgender Kommissionen vorgeschlagen: 1. Politische Kommission, 2. Jewish Agency-Kommission, 3. Organisationskommission, 4. Budgetkommission, 5. Finanzkommission, 6. Kommission für landwirtschaftliche Kolonisation, 7. für städtische Kolonisation, 8. Inimigrationskommission, 9. Erziehungskommission, 10. Gesundheitskommission. II. Verteilungsschlüssel für die Kommissionen: a) die grösseren Landesverbände und Fraktionen entsenden für je 15 Mitglieder einen Vertreter und für je weitere acht einen weitern Vertreter, b) Landsmannschaften von 10 Mitgliedern aufwärts entsenden Je einen Vertreter, c) Landsmannschaften, die weniger als zehn Mitglieder haben, können sich zusammenschliessen und für je zehn Delegierte einen Vertreter wählen, d) Für die Zusammensetzung der Erziehungskommission gilt der Schlüssel des Permanenzausschusses. Alle Landsmannschaften und Verbände sollen bis Mittwoch früh die Namen ihrer Vertreter in den einzelnen Kommissionen dem Präsidium des Permanenzausschusses bekanntgeben. Es ist dringend erwünscht, dass jedes Mitglied nur einer Kommission angehören soll. Vors. Motzkin: Wir kommen jetzt zum Vorschlag des Permanenzausschusses, der lautet; Der Permanenzausschuss ersucht den Kongress, ihn zu bevollmächtigen, die Kommissionen Mittwoch zu bilden und die Listen der nächsten Plenarsitzung zur Genehmigung vorzulegen. Dr. Mossinsohn: Der Modus der Zusammensetzung der Kommissionen ist folgender: Die Landsmannschaften und die Verbände nominieren ihre Vertreter und bringen ihre Vorschläge vor den Permanenzausschuss. Der Permanenzausschuss bringt dann die Listen vor den Kongress. Es ist niemals geschehen, dass der Kongress die Liste geändert hat. Es handelt sich um eine einfache Formalität. Zur Erleichterung schlägt der Permanenzausschuss vor, dass die Listen der Landsmannschaften und Verbände Mittwoch früh dem Permanenzausschuss vorgelegt werden, der sie bestätigt; die Kommissionen treten zusammen, und die Verlesung der Zusammensetzung vor dem Plenum folgt in der nächsten Sitzung. Dadurch wird ermöglicht, dass die Kommissionen schon morgen zusammentreten können. Vors. Motzkin: Dieser Modus ist oft angewendet worden. Es handelt sich nicht um Willkür, sondern um die Tatsache, dass wir morgen eine spezielle Sitzung zu diesem Zwecke haben müssten. Wenn wir nicht einen Tag verlieren sollen, ist dies der einzige Ausweg.

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