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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 135

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 135 (sequence 273)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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135 Fünfte Sitzung. Dienstag, den 30. Juli, nachmittags. Beginn der Sitzung: 16 Uhr. Vorsitz: Vizepräs. Motzkin. Gen.-Sekr. Israel Cohen verliebt eine Reihe von Begrüssungen. Del. Rabbi J. L. Zlotnik (Kanada — spricht jüdisch): Ich habe zu Ihnen im Namen des kleinen jüdischen Jischuw von Kanada zu sprechen. Es ist ein Land, in dem eine Keren Hajessod- Kampa<*ne ein Feiertag, eine Reise für den Zionismus ein Triumphzug ist. Die zionistische Arbeit besteht aus Systemen und Methoden, aber ich glaube, dass ihr das Bewusstsein von Kampf und Sieg fehlt: Wir, die Juden von Kanada, haben das volle unbegrenzte Vertrauen zu Dr. Weizmann und zu seiner Führerschaft. Wir anerkennen, dass er der Mensch ist, der unser Schiff, so klein und schwach es war, durch stürmische Meere und über Felsen geführt hat, zu Zeiten, in welchen es voll war von einer revoltierenden Mannschaft. Aber das, was wir von Dr. Weizmann sagen, können wir, was die Aktivität und die Methoden betrifft, nicht in bezug auf die ganze Exekutive sagen. Wir haben die Berichte der Exekutive gehört. Die grösste Tat ist, dass die Schuld der Exekutive verkleinert worden ist. Die Menschen Amerikas verstehen Tatsachen und Ziffern gut abzuschätzen. Die Schuld ist verkleinert worden, nicht etwa, weil die Einkünfte der Organisation vergrössert wurden, denn die Einnahmen des Keren Hajessod sind doch um 25 Prozent gesunken. Das Mittel war vielmehr die Kürzung des Budgets. Ich weiss nicht, ob es etwas daran hervorzuheben und zu bewundern gibt. Wer ist schuld, dass die Einnahmen um 25 Prozent kleiner geworden sind? Trägt das Volk die Schuld? Während der Keren Hajessod-Bericht ein Sinken der Einnahmen um 25 Prozent feststellt, sind in Kanada die Einnahmen der Zionistischen Organisation um 100 Prozent gestiegen. Nicht weil sie reichere oder bessere Zionisten geworden sind, sondern weil unsere Führer die Kraft gehabt haben, mit grösseren Plänen und Unternehmungen herauszukommen. 17

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