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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 63

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 63 (sequence 201)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7213-3483361
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Weizmann 63 taler Wichtigkeit für unser Werk in Palästina, und obwohl das Budget von 750 000 Pfund die Wiederaufnahme der Kolonisation in vergleichsweiser naher Zukunft ermöglicht, ist es erforderlich, dass dieses Werk in einem weit grösseren Umfange fortgeführt wird, als es dieses Budget erlaubt, sogar nach Beendigung der Konsolidierung. Aber in dieser Frage gibt es keine Meinungsverschiedenheiten zwischen unseren nichtzionistischen Freunden und uns. Der Bericht der Joint Palestine Survey Commission beweist, dass seine Verfasser sich völlig klar sind über die Notwendigkeit, das Kolonisationswerk vorwärts zu treiben und die dafür erforderlichen Mittel zu beschaffen. Wenn der Kongress gut daran tun wird, sich in den Grenzen des 750000 Pfund-Budgets zu halten, das ihm vorgelegt wird und das an sich eine beträchtliche Vergrösserung der Budgets der letzten Jahre darstellt, so wird man anderseits mit Recht dies nur als einen ersten Schritt zur Verwirklichung des Minimalbudgets von einer Million Pfund ansehen, das die Survey Commission vorschlägt. Will das jüdische Volk ernstlich Palästina, so dürfte die erweiterte Jewith Agency keine Mühe haben, diesen Betrag aufzubringen. Ist die Agency einmal ordnungsgemäss konstituiert und hat sie ihre Pläne ausarbeiten können, so gibt es keinen Grund, daran zu zweifeln, dass das Budget von einer Million Pfund erreicht und vielleicht überschritten werden wird. Ich möchte noch ein Warnungswort hinzufügen. Die Zionisten dürfen nicht glauben und sie werden meiner festen Ueberzeugung nach nicht glauben, dass die Erweiterung der Agency sie in irgend einer Weise von ihren eigenen Verpflichtungen gegenüber dem Keren Hajessod befreit. Im Gegenteil, gerade weil wir in eine Partnerschaft mit anderen jüdischen Gruppen treten, die zur Kooperation mit uns beim Aufbau des jüdischen Nationalheims bereit sind, schulden wir es uns selbst, unsere Verpflichtungen gegenüber dem Keren Hajessod sogar mit noch grösserer Energie und Hingabe als bisher zu erfüllen. Was vom Keren Hajessod gilt, gilt in gleicher Weise vom Keren Kajemeth, der seine unabhängigen Sammlungen wie bisher fortsetzen wird. Im Gegensatz zum Keren Hajessod wird der Keren Kajemeth kein integrierender Teil des Apparates der Agency werden, sondern bleibt eine besondere Körperschaft innerhalb der Zionistischen Organisation. Um so mehr liegt den Zionisten die Verpflichtung ob, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den Keren Kajemeth zu stärken und es ihm zu ermöglichen, den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, die ein extensives Programm landwirtschaftlicher Kolonisation notwendigerweise mit sich bringt.

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